Was ist eine Immobilienbewertung Weiterbildung?

Fakten und Infos zu Immobilienbewertung Weiterbildungen

Die Immobilienbewertung ist eine Schlüsselkompetenz in der Immobilienwirtschaft. Sachverständige ermitteln Verkehrswerte nach normierten Verfahren und erstellen Gutachten für Kauf, Verkauf, Finanzierung und steuerliche Zwecke.

Vermittelte Kenntnisse: Vergleichswertverfahren, Ertragswertverfahren, Sachwertverfahren nach ImmoWertV, Grundstücksmarktberichte, Bewertung von Sonderimmobilien und internationale Bewertungsstandards (RICS, TEGoVA). Teilnehmer lernen, fundierte Wertgutachten nach gesetzlichen Vorgaben zu erstellen.

Immobiliensachverständige sind gefragte Experten: Banken, Versicherungen, Gerichte und Unternehmen benötigen professionelle Bewertungen. Die Kombination aus rechtlichem Wissen und Marktkenntnis macht diesen Bereich besonders lukrativ.

Gehaltsspanne: 42.000 € bis 80.000 € (Durchschnitt: 58.000 €).

Berufsaussichten: gut – Stabile Nachfrage nach qualifizierten Sachverständigen bei Banken, Versicherungen und Gutachterbüros. Selbstständigkeit als Sachverständiger möglich.

Voraussetzungen: Mathematisches Grundverständnis, Interesse an Immobilienmärkten und Bauwesen, Sorgfalt bei Analysen und Dokumentation, Grundkenntnisse in Baurecht hilfreich.

Abschlüsse: IHK-Zertifikat.

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Mit einem Bildungsgutschein ist diese Immobilienbewertung Weiterbildung für Dich komplett kostenlos. Wir finden passende AZAV-zertifizierte Anbieter, die Dir auch bei der Beantragung helfen.

Fakten zu Immobilienbewertung

Orientierungswerte und Infos auf Basis verschiedener Kursangebote

Gehaltsspanne

Einstieg42.000 €
Erfahren80.000 €
Durchschnitt58.000 €

Typische Voraussetzungen

PC/IT-Kenntnisse
Vorerfahrung
Deutsch
Englisch
Ausbildung
Erfahrung
Fachwissen
  • Mathematisches Grundverständnis
  • Interesse an Immobilienmärkten und Bauwesen
  • Sorgfalt bei Analysen und Dokumentation
  • Grundkenntnisse in Baurecht hilfreich

Jobaussichten

Bewertung:gut

Stabile Nachfrage nach qualifizierten Sachverständigen bei Banken, Versicherungen und Gutachterbüros. Selbstständigkeit als Sachverständiger möglich.

Die konkreten Inhalte und Abschlüsse variieren je nach Bildungsanbieter und Kursdauer. Fordere kostenlos Vergleichsangebote an, um die genauen Lehrpläne zu erhalten.

Typische Inhalte einer Immobilienbewertung Weiterbildung

Diese Themen und Merkmale erwarten dich in den meisten Kursen

01

Rechtliche Grundlagen der Immobilienbewertung

  • Immobilienwertermittlungsverordnung (ImmoWertV)
  • Baugesetzbuch (BauGB) § 194 – Verkehrswertbegriff
  • Gutachterausschüsse und Grundstücksmarktberichte
  • Bodenrichtwerte und Kaufpreissammlungen
02

Vergleichswertverfahren

  • Anwendungsbereich und Voraussetzungen
  • Vergleichsfaktoren und Anpassungskoeffizienten
  • Ableitung von Vergleichspreisen aus Kaufpreissammlungen
  • Bewertung von Eigentumswohnungen und Reihenhäusern
03

Ertragswertverfahren

  • Rohertrag und Bewirtschaftungskosten
  • Liegenschaftszinssatz und Kapitalisierung
  • Barwertberechnung und Restnutzungsdauer
  • Bewertung von Mietwohnhäusern und Gewerbeobjekten
  • Besonderheiten bei Staffelmiet- und Indexmietverträgen
04

Sachwertverfahren

  • Normalherstellungskosten (NHK) und Flächendefinitionen
  • Alterswertminderung, Baumängel und bautechnische Grundlagen
  • Sachwertfaktoren und Marktanpassung
  • Bewertung von Ein- und Zweifamilienhäusern
05

Sonderimmobilien und internationale Standards

  • Bewertung von Gewerbeimmobilien und Hotels
  • Erbbaurecht und Sondernutzungsrechte
  • Internationale Bewertungsstandards (RICS Red Book, TEGoVA/EVS)
  • DCF-Verfahren und investmentorientierte Bewertung
06

Gutachtenerstellung und Praxis

  • Aufbau eines Verkehrswertgutachtens nach ImmoWertV
  • Grundlagenrecherche, Unterlagenbeschaffung und Objektaufnahme
  • Marktanalyse, Lagebeurteilung und Standortanalyse
  • Plausibilitätsprüfung und Qualitätssicherung
  • Gutachten für Gerichte, Banken und Zwangsversteigerungen

Typische Abschlüsse

IHK-Zertifikat

Typische Zielgruppe

Diese Weiterbildung richtet sich an Immobilienkaufleute, Bankmitarbeiter und Architekten, die sich in der Immobilienbewertung spezialisieren möchten, sowie Arbeitssuchende mit Interesse an einer Tätigkeit als Sachverständiger.

Die konkreten Inhalte und Abschlüsse variieren je nach Bildungsanbieter und Kursdauer. Fordere kostenlos Vergleichsangebote an, um die genauen Lehrpläne zu erhalten.

Fuer wen ist eine Immobilienbewertung Weiterbildung geeignet?

7 Berufsgruppen, die von dieser Weiterbildung profitieren

Immobilienverwalter:in

Immobilienverwalter:innen betreuen Miet- und Eigentumsobjekte kaufmännisch und technisch. Das Gehalt liegt bei 32.000 bis 58.000 Euro brutto pro Jahr.

Die Weiterbildung vermittelt WEG-Recht, Mietrecht, Verwaltungssoftware und die Zertifizierung nach § 26a WEG.

Sachverständige:r für Immobilienbewertung

Sachverständige ermitteln Verkehrswerte von Immobilien für Banken, Gerichte und Privatpersonen nach normierten Bewertungsverfahren (ImmoWertV).

Die Weiterbildung vermittelt Vergleichs-, Ertrags- und Sachwertverfahren sowie den Weg zur öffentlichen Bestellung durch die IHK.

Immobilienmakler:in

Immobilienmakler:innen vermitteln Kauf- und Mietobjekte, beraten Kunden und begleiten Transaktionen. Der Sachkundenachweis nach § 34c GewO ist erforderlich.

Die Weiterbildung vermittelt Maklerrecht, Vertriebsstrategien, Immobilienbewertung und den IHK-Sachkundenachweis.

Facility Manager:in

Facility Manager:innen verantworten den effizienten Betrieb von Gebäuden und koordinieren technische, infrastrukturelle und kaufmännische Dienstleistungen.

Die Weiterbildung qualifiziert für CAFM-Systeme, Betreiberverantwortung, Energiemanagement und die GEFMA-Zertifizierung.

Häufig gestellte Fragen zu Immobilienbewertung

Wichtige Informationen zu dieser Weiterbildung

Die drei normierten Verfahren nach ImmoWertV sind das Vergleichswertverfahren (Marktwert anhand vergleichbarer Objekte), das Ertragswertverfahren (Wert anhand der erzielbaren Mieterträge) und das Sachwertverfahren (Wert anhand der Herstellungskosten). Je nach Objektart wird das passende Verfahren gewählt.

💡 Tipp: Für Eigentumswohnungen wird meist das Vergleichswertverfahren angewendet, für Mietshäuser das Ertragswertverfahren.

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