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Sobald innerhalb einer Organisation mehrere Projekte gleichzeitig durchgeführt werden müssen, kommt das Multiprojektmanagement ins Spiel. Viele sprechen auch vom Projektportfoliomanagement. Doch egal, wie die Aufgabe genannt wird: es geht immer darum, alle Fäden bei Projekten zusammenzuhalten. Mit Deiner Weiterbildung Multiprojektmanagement wirst Du zur Schnittstelle aller Projekte in Unternehmen.
Den Überblick behalten, Prioritäten setzen, das Team motivieren, den Fortschritt prüfen und überwachen – das alles lernst Du während Deiner Weiterbildung. Dazu tauchst Du tief ein ins Projektmanagement, Projektcontrolling und Programmmanagement. Unvorhergesehene Probleme wie zum Beispiel Materialengpässe, Kostensteigerungen, Qualitätsmängel oder auch Konflikte innerhalb des Projektteams kannst Du nach Deinem Abschluss meistern. Dazu lernst Du alles über Konfliktmanagement und Mediation als Instrument der Konfliktbewältigung. Viele Entscheidungen werden zudem auch auf Basis persönlicher Vorlieben oder aufgrund eines internen Wettstreits getroffen. Deshalb beschäftigst Du Dich zusätzlich mit den Interaktionen und Konflikten in Organisationen, auch Organizational Behavior genannt. Damit Du später sowohl projektspezifisch als auch menschlich Dein Multitalent entfalten kannst.
Ziel des Kurses ist es, den Studierenden die Grundlagen des klassischen Projektmanagements zu vermitteln. Dazu wird zunächst die Definition eines Projektes in Abgrenzung zum Produkt- und Prozessmanagement beleuchtet. Die typischen Einsatzgebiete der klassischen Methoden im Projektmanagement werden aufgezeigt und von den neueren Ansätzen abgegrenzt. Im Vordergrund stehen dann die zentralen Methoden des klassischen Projektmanagements zur Planung und Umsetzung von Vorhaben. Die Studierenden erfahren, wie ein Projekt organisiert und sinnvoll in Phasen strukturiert wird. Sie lernen, wie Termine, Ressourcen und Kosten geplant, Risiken berücksichtigt und realisierbare Projektpläne erstellt werden. Weiterhin werden Methoden der Terminverfolgung, des Projektcontrollings und der Projektsteuerung vorgestellt. Die Studierenden lernen Fragen der Kommunikation zu Stakeholdern sowie Methoden des Projektreportings kennen. Weiterhin erhalten sie einen Einblick in die Relevanz der Zusammensetzung und Führung von Projektteams. Durch Beispiele sowie in der Praxis anwendbare Vorlagen bekommt der Studierende ein Grundverständnis, wie kleine bis mittelgroße Projekte zu planen, zu strukturieren, durchzuführen und erfolgreich abzuschließen sind.
Kursinhalte
Fakten zum Modul: Niveau: Bachelor · Unterrichtssprache: Deutsch · 5 ECTS-Punkte · Modulprüfung: Examen, 90 Minuten
In diesem Kurs erlangen die Studierenden Handlungskompetenzen im Bereich des Programmmanagements und Projektcontrollings. Diese Vorlesung vermittelt die spezifischen Anforderungen an Programme und die dazugehörigen Methoden. Studierende lernen erfolgreich, umfangreiche Programme zu planen, zu steuern und zu kontrollieren. Beim Projektcontrolling geht es um die Planung, Überwachung und Steuerung von Terminen, Kosten, Qualität, Risiken und Ressourcen sowie Zielerreichung. Projektcontrolling ist aber auch Führungsarbeit und eine der wichtigsten Aktivitäten eines Projektleiters, der sein Projekt im Griff behalten will.
Kursinhalte
Fakten zum Modul: Niveau: Bachelor · Unterrichtssprache: Deutsch · 5 ECTS-Punkte · Modulprüfung: Fallstudie
Im wirtschaftlichen Kontext treffen oftmals unterschiedliche Perspektiven von Verhandlungspartnern oder Parteien aufeinander. So entstehen oft Konflikte, weil die Beteiligten unterschiedliche Ziele verfolgen und Situationen unterschiedlich bewerten. Insbesondere vor dem Hintergrund der Transformations- und Restrukturierungsprozesse in den Unternehmen sind Konflikte aufgrund unterschiedlicher Interessen oftmals vorprogrammiert.
Kursinhalte
Fakten zum Modul: Niveau: Bachelor · Unterrichtssprache: Deutsch · 5 ECTS-Punkte · Modulprüfung: Examen, 90 Minuten
Viele Entscheidungen werden nicht ausschließlich auf finanzieller oder wertschöpfungsbezogener Grundlage, sondern auf Basis persönlicher Agenden, persönlicher Vorlieben oder internem Wettstreit getroffen. Dieser Kurs zielt daher darauf ab, ein klares und theoriegeleitetes Verständnis von Verhalten, Interaktionen und Konflikten in Organisationen zu vermitteln.
Der Kurs beschäftigt sich daher intensiv mit den psychologischen, soziologischen und anthropologischen Grundlagen und Dynamiken in Organisationen. Ausgehend von den beiden kritischsten Verhaltensvariablen im Arbeitskontext, Performance und Commitment, werden Variablen und Zusammenhänge diskutiert, die wesentlichen Einfluss auf diese haben. Im Einzelnen werden organisationale, gruppenbezogene und Individualmechanismen sowie Individualcharakteristika als Erklärungsgegenstände eruiert.
Im Rahmen der Organisationalen Mechanismen werden Unternehmenskultur und Organisationsstruktur diskutiert. Im Rahmen der gruppenbezogenen Mechanismen werden Führungsstile, Machtstrukturen, Verhandlungsstrategien sowie Gruppendynamik und Heterogenität erörtert. Individualmechanismen umfassen Arbeitszufriedenheit, Stress, Motivation, Fairness, Vertrauen und Entscheidungsfindung. Auf diese wirken wiederum die Individualcharakteristika (Fähigkeiten und Persönlichkeit) ein.
Kursinhalte
Fakten zum Modul: Niveau: Bachelor · Unterrichtssprache: Deutsch · 5 ECTS-Punkte · Modulprüfung: Fallstudie
Zulassungsvoraussetzung: gute Deutschkenntnisse auf B2-Niveau.
Die Weiterbildung ist auf dem inhaltlichen Niveau eines Bachelor Studiengangs. Eine Weiterbildung auf Bachelor-Niveau vermittelt grundlegende Kenntnisse und Fähigkeiten in einem bestimmten Fachbereich.
Laptop mit Internetzugang.
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Förderung durch die Agentur für Arbeit möglich
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