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Anbieter: sgd - Studiengemeinschaft Darmstadt
Du möchtest nachvollziehen, wie psychische Störungen entstehen, wie sie sich äußern und wie man sie fachlich zuverlässig einordnet? Genau das ist Thema dieses Kurses.
Lernziele
Du lernst, psychische Störungen zuverlässig einzuordnen und sie von individuellen Verhaltensweisen oder Entwicklungsbesonderheiten zu unterscheiden. Dabei beziehst du verschiedene Lebensphasen wie Kindheit und Alter mit ein. Du erwirbst ein grundlegendes Verständnis psychischer Erkrankungen und kannst wesentliche Symptome und Störungsbilder in einen fachlichen Kontext setzen. Zudem lernst du, psychische Störungen nach ICD-10 zu ordnen, und wirst befähigt, unterschiedliche diagnostische Kategorien einzuordnen. Du legst dir Grundkenntnisse der psychologischen Diagnostik zu und kannst Anamnesen sowie erste Einschätzungen fachlich nachvollziehen. Ebenso verstehst du zentrale Entwicklungen der Psychotherapie und kannst verschiedene therapeutische Ansätze voneinander abgrenzen und einordnen. Schließlich gewinnst du ein grundlegendes Verständnis der rechtlichen Rahmenbedingungen und der berufsrelevanten Vorgaben im Umgang mit psychisch belasteten Menschen.
Berufliche Perspektive
Hast du die amtsärztliche Prüfung erfolgreich bestanden, steht dir der Weg in die Selbstständigkeit als „Heilpraktiker/in für Psychotherapie“ offen.
Veranstaltungen zum Kurs
In einem optionalen 5-tägigen Praxistraining in Präsenz bereitest du dich gezielt auf die mündliche Prüfung beim Gesundheitsamt vor.
Material- und Leistungsübersicht
Studienmappe
14 Studienhefte
ICD-10 – Gesamtwerk der Internationalen Klassifikation psychischer Störungen
kostenlose Audiorepetitorien
Zugang zum SGD-OnlineCampus
Das Bewusstsein
Quantitative und qualitative Störungen des Bewusstseins
Störungen von Aufmerksamkeit, Auffassung und Konzentration
Gedächtnisstörungen
Orientierungsstörungen
Formale Denkstörungen
Inhaltliche Denkstörungen
Sinnestäuschungen und Wahrnehmungsstörungen
Sensorische Störungen
Ich-Störungen und Entfremdungserleben
Störungen der Affektivität
Angst, Phobie und Panik
Antriebsstörungen und psychomotorische Störungen
Kontaktstörungen
Störungen der Intelligenz
Suizidalität
Körperlich begründbare psychische Störungen (Delir, demenzielle Syndrome)
Depression und depressive Syndrome
Manie, bipolare Syndrome, schizophrene Psychosen
Abhängigkeitserkrankungen (Störungen durch psychotrope Substanzen)
Psychosomatische Störungen
Phobische Störungen und Angststörungen
Zwangsstörungen
Psychische Traumata
Essstörungen
Nichtorganische Schlafstörungen
Nichtorganische sexuelle Funktionsstörungen
Persönlichkeitsstörungen
Störungen im Kindes- und Jugendalter
Störungen bei älteren Menschen
Zweck der Anamnese
Das Erstgespräch
Patiententypen im Erstgespräch
Die Anamneseerhebung
Der psychische Befund
Der körperliche Befund
Testverfahren
Diagnosesysteme
Die Internationale Klassifikation der Krankheiten der WHO (ICD-10)
Diagnoseverfahren
Der Behandlungsvertrag
Der Anamnese- und Befundbogen
Der Verlaufsbogen
Medikamentöse Therapien
Psychotherapeutische Therapien
Psychosoziale Therapien
Die EMDR-Methode
Grundbegriffe der Pharmakologie
Allgemeine Wirkprinzipien
Klassen von Psychopharmaka (Antidepressiva · Phasenprophylaktika · Neuroleptika · Antipsychotika · Anxiolytika und Hypnotika · Antidementiva · Psychostimulanzien)
Empfehlenswert ist ein mittlerer Bildungsabschluss. Außerdem solltest du mindestens 23 Jahre alt sein und über eine stabile psychische Verfassung verfügen.
AZAV-zertifizierter Träger
Förderung durch die Agentur für Arbeit möglich
Staatlich zugelassen
ZFU-geprüfter Fernlehrgang
AZAV-zertifizierter Träger
Förderung durch die Agentur für Arbeit möglich
Staatlich zugelassen
ZFU-geprüfter Fernlehrgang