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Gesellschaftliche Inklusion und Teilhabe sind für Dich Schlüsselthemen und Du strebst eine Arbeit an, in der Du wirklich etwas bewirken kannst. Genau das suchen auch immer mehr Schulen und pädagogische Einrichtungen. Mit Deiner Weiterbildung Schulbegleitung qualifizierst Du Dich für diese wichtige Arbeit. Du stehst dabei Schüler:innen mit besonderem Unterstützungsbedarf zur Seite, ermöglichst ihnen eine ungestörte Teilhabe am Schulalltag und stärkst sie in ihrer individuellen Entwicklung. Deine Empathie und Dein Engagement machst Du zur treibenden Kraft für Inklusion in der Schule und darüber hinaus.
In Deiner Weiterbildung Schulbegleitung lernst Du die historische Entwicklung der Schulsozialarbeit kennen und erhältst einen Überblick über den Status Quo in Deutschland. Zudem wirst Du mit den gesetzlichen und methodischen Grundlagen der Schulsozialarbeit vertraut gemacht und erhältst durch Fallbeispiele einen praxisnahen Einblick. In weiteren Modulen beschäftigst Du Dich mit den entwicklungspsychologischen sowie neurobiologischen Grundlagen der Heilpädagogik. Ergänzend lernst Du die Bedeutung der Bindungstheorie und die Relevanz des Oxytozin-Systems für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen kennen. Darüber hinaus thematisiert Deine Weiterbildung die Kooperation von Jugendhilfe sowie Schule und beleuchtet die jeweiligen Aufgaben als auch Schnittstellen. Abschließend erhältst Du einen umfassenden Einblick in die Entwicklungspsychologie. Mit Deiner Weiterbildung kannst Du einen wertvollen Beitrag zur Unterstützung von Schüler:innen leisten.
Die Heilpädagogik in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen erfordert neben einer hohen empathischen Befähigung von Heilpädagog:innen ein solides und weitreichendes Fachwissen. Dazu gehören heute entwicklungspsychologische Grundlagen, welche die kognitiven und sozio-emotionale Entwicklung miteinschließen. Darüber hinaus zählen die neuesten Erkenntnisse zur Beeinflussung der Stresssysteme durch Vernachlässigung und Missbrauch, ebenso wie die Ausformung des Oxytozin-Systems, zu einem neurobiologischen Grundwissen der Heilpädagogik, damit die Hintergründe der verschiedenen Entwicklungsbedarfe und möglichen psychischen Erkrankungen sowie Behinderungen eingeordnet werden können. Die Eltern-Kind-Bindung ist ein zentraler Faktor, welcher die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen maßgeblich beeinflusst. Wie sichere Bindungen heilpädagogisch unterstützt werden können, ist z. B. in der Frühförderung ebenso relevant wie in der Arbeit in der stationären Kinder- und Jugendhilfe oder im Rahmen der schulischen Inklusion. Entwicklungspsychologische Modelle, welche die soziale, emotionale und kognitive Entwicklung des Kindes abbilden, ermöglichen Heilpädagog:innen ein Verständnis für Entwicklungsverläufe außerhalb der Norm. Da Auffälligkeiten schon früh als frühkindliche Regulationsstörungen zu erkennen sind, bietet sich bereits hier ein Ansatzpunkt für heilpädagogische Interventionen. Heilpädagog:innen lernen in diesem Vertiefungsmodul, das Basiswissen als Grundelement einer professionellen Weiterentwicklung einzusetzen und im Kontext einer fundierten Handlungsausrichtung einzubetten. Als wichtiger Erfolgsfaktor für die Förderung von Kindern und Jugendlichen mit dem Blick auf eine heilpädagogische Perspektive, müssen Heilpädagog:innen eine ganzheitliche Betrachtungsweise im Sinne eines positiven Menschenbildes auf die Angehörigen der betroffenen Kinder und Jugendlichen übertragen, um diese zu befähigen den Entwicklungsprozess bestmöglich zu unterstützen.
Kursinhalte
Fakten zum Modul: Niveau: Bachelor · Unterrichtssprache: Deutsch · 5 ECTS-Punkte · Modulprüfung: Examen, 90 Minuten
Die Kinder- und Jugendhilfe organisiert – auf der Grundlage der im SGB VIII festgeschriebenen Leistungen und Aufgaben - eine soziale Infrastruktur, die Angebote der Betreuung, Erziehung und Bildung sowie des Schutzes, der Förderung und Beteiligung beinhaltet. In diesem Kurs werden einführend grundlegende Strukturen der Kinder- und Jugendhilfe vorgestellt. Im Rahmen dessen werden u.a. die unterschiedlichen Leistungsbereiche und „andere Aufgaben“, die im Kinder- und Jugendhilfegesetz (SGB VIII) verankert sind, überblickartig erläutert. Vertiefter wird auf die Handlungsfelder „Kinder- und Jugendarbeit“ und „Jugendsozialarbeit“ eingegangen – auch vor dem Hintergrund sich verändernder Erziehungs- und Sozialisationsbedingungen und den damit einhergehenden Herausforderungen im 21. Jahrhundert. Darüber hinaus werden zentrale theoretische Grundlagen für das professionelle sozialpädagogische Handeln in der Kinder- und Jugendhilfe vermittelt und abschließend aktuelle Diskurse skizziert.
Kursinhalte
Fakten zum Modul: Niveau: Bachelor · Unterrichtssprache: Deutsch · 5 ECTS-Punkte · Modulprüfung: Examen, 90 Minuten
Die Schulsozialarbeit entwickelt sich seit einigen Jahren zu einem bedeutenden Handlungsfeld der Sozialen Arbeit und ist mittlerweile aus manchen Schulformen nicht mehr wegzudenken. Insbesondere im Kontext des Schulmodells „offener Ganztag“ entstehen zunehmend Bedarfe, die über das Lehr- und Lernangebot hinausgehen.
Gegenstand des hier beschriebenen Kurses ist deshalb die Schulsozialarbeit im offenen Ganztag.
Im Kurs werden zunächst die beiden Bausteine getrennt voneinander betrachtet und beispielsweise die historische Entwicklung der Schulsozialarbeit thematisiert bzw. der offene Ganztag erklärt.
Sodann werden Schule, Familie und Sozialarbeit als die drei wesentlichen Sozialisationsdimensionen in Bezug zueinander gesetzt und die gesetzlichen wie auch methodischen Grundlagen der Schulsozialarbeit im offenen Ganztag dargestellt.
Abschließend ermöglicht die Darstellung dreier Fallbeispiele einen praxisbezogenen Einblick in die Schulsozialarbeit im offenen Ganztag.
Kursinhalte
Fakten zum Modul: Niveau: Bachelor · Unterrichtssprache: Deutsch · 5 ECTS-Punkte · Modulprüfung: Fachpräsentation
Jugendhilfe einerseits und Schule andererseits, Institutionen, deren Kooperation Hürden und Chancen birgt. Im Rahmen dieses Kurses sollen beide Bereiche kennengelernt und die Möglichkeiten und Chancen einer Kooperation analysiert werden. Im Rahmen des Seminars „Kooperation von Jugendhilfe und Schule“ erstellen die Studierenden zu einem fachlich relevanten Thema eine Seminararbeit. Die Studierenden stellen so unter Beweis, dass sie in der Lage sind, sich selbstständig in ein Jugendhilfe-Thema einzuarbeiten und die gewonnenen Erkenntnisse strukturiert zu dokumentieren und zu präsentieren.
Kursinhalte
Das Seminar behandelt aktuelle Themen der Jugendhilfe, insbesondere Themen im Kontext der Kooperation von Schule und Jugendhilfe. Jeder Teilnehmer muss zu einem ihm zugewiesenen Thema eine Seminararbeit erstellen und die Inhalte der schriftlichen Ausarbeitung präsentieren.
Von inhaltlicher Bedeutung für diesen Kurs sind:
Fakten zum Modul: Niveau: Bachelor · Unterrichtssprache: Deutsch · 5 ECTS-Punkte · Modulprüfung: Seminararbeit
Zulassungsvoraussetzung: gute Deutschkenntnisse auf B2-Niveau.
Die Weiterbildung ist auf dem inhaltlichen Niveau eines Bachelor Studiengangs. Eine Weiterbildung auf Bachelor-Niveau vermittelt grundlegende Kenntnisse und Fähigkeiten in einem bestimmten Fachbereich.
Laptop mit Internetzugang.
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Förderung durch die Agentur für Arbeit möglich
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