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Angestaubt war gestern. Auch in der öffentlichen Verwaltung werden Projekte zunehmend größer – und komplexer. Gerade in Ämtern und Behörden ist der richtige Einsatz von Ressourcen entscheidend, um Themen und Teams erfolgreich zu managen. Doch leider gehört die schnöde Excel-Tabelle immer noch zum Arbeitsalltag. Mit Deiner Weiterbildung Projektmanagement für die öffentliche Verwaltung kannst Du die öffentliche Arbeitswelt mit verändern.
Bevor es ins Detail geht, lernst Du zuerst die Grundlagen des Projektmanagements genauer kennen. Dazu werden Dir gängige Methoden und Standards des Projektmanagements vorgestellt (z.B. DIN 69901, IPMA/GPM, PRINCE2, V-Modell, Scrum). Und weil der Wandel in den Behörden noch lange nicht abgeschlossen ist, holst Du Dir wertvolles Wissen über Change Management und Organisationsentwicklung. Dann geht es an eines der Hauptthemen: das Prozessmanagement und die Ablaufoptimierung im öffentlichen Sektor. Damit kannst Du anspruchsvolle Steuerungsaufgaben in unterschiedlichen Organisationsformen übernehmen. Dazu gibt es Routineprozesse mit dem Six Sigma Ansatz genauso wie Innovationsprozesse auf Basis von Scrum. Den Abschluss Deiner Online-Weiterbildung Projektmanagement für die öffentliche Verwaltung bildet das Nachhaltigkeitsmanagement, das gerade in der öffentlichen Verwaltung ein erklärtes und immer wichtiger werdendes Ziel ist.
Seit vielen Jahrzehnten spielt der Ansatz des Projektmanagements eine wichtige Rolle weltweit, sowohl in der Privatwirtschaft als auch in der öffentlichen Verwaltung. Im Laufe der Jahre hat sich eine weit verbreitete und gebräuchliche Terminologie herausgebildet. Nationale und internationale Projektmanagementorganisationen haben verschiedene Methoden entwickelt, um komplexe Projekte in strukturierter Weise zu managen. Diese lassen sich in zwei Hauptkategorien unterteilen. Die traditionellen standardisierten Methoden haben gemeinsam, dass sie Projekte geplant und strukturiert angehen. Die agilen Methoden hingegen zeichnen sich durch ein systematisches, aber offenes Vorgehen aus, das viel Spielraum für Veränderungen lässt. In diesem Kurs werden die einzelnen Methoden detailliert vorgestellt, die jeweiligen Grundideen erläutert und die Vorteile und Beschränkungen jeder dieser Methoden aufgezeigt. Für jede Methode wird das typische Einsatzgebiet beschrieben, sodass der Studierende in der Lage ist, die für eine bestimmte Situation am besten geeignete Methode auszuwählen. Zusätzlich werden eine Reihe von praktischen Tools vermittelt, die den Projektmanager dabei unterstützen, ein beliebiges Projekt auf das Projektziel hinzusteuern.
Kursinhalte
Fakten zum Modul: Niveau: Master · Unterrichtssprache: Deutsch · 5 ECTS-Punkte · Modulprüfung: Fachpräsentation
Unternehmen – sowohl Großunternehmen als auch KMUs - sind vor dem Hintergrund der aktuellen Rahmenbedingungen ständig mit der Notwendigkeit konfrontiert, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln und die Organisation bzw. Struktur entsprechend anzupassen und zu verändern. Diese Transformationsprozesse werden insbesondere von den Mitarbeitern eines Unternehmens häufig als schmerzlich empfunden: Unsicherheiten, Widerstände und Ängste entstehen. Mithilfe von Konzepten und Methoden zu Change Management und Organisationsentwicklung lassen sich diese negativen Konsequenzen aus Veränderungsprozessen mildern. Im Rahmen des Kurses gilt es, dieses Verständnis den Studierenden zu präsentieren und ihnen das notwendige „Handwerkszeug“ zur Umsetzung von Aktivitäten im Hinblick auf Change Management und Organisationsentwicklung zu vermitteln.
Kursinhalte
Fakten zum Modul: Niveau: Master · Unterrichtssprache: Deutsch · 5 ECTS-Punkte · Modulprüfung: Klausur, 90 Minuten
In diesem Kurs sollen den Studierenden fundierte Kenntnisse der Methoden des Prozess- und Projektmanagements vermittelt werden, die sie befähigen, Steuerungsaufgaben in unterschiedlichen Organisationsformen zu übernehmen. Sie sollen die Veränderung der Bedeutung von Prozessmanagement als Führungsinstrument begreifen, wenn organisatorisch von der Aufgaben- zur Produktorientierung gedacht wird, um maximalen Kundennutzen zu generieren. Damit einher geht, den Gestaltungsspielraum für neu zu definierende Prozesse zu erkennen und zu visualisieren.
Dynamische Einheiten wissen einschlägige Organisationsformen und -strukturen zu unterscheiden, um in der Lage zu sein, für eine Wahl der veränderten Organisationsform relevante Entscheidungskriterien aufzubereiten. Ein wichtiges Kriterium ist die Potentialorientierung der Mitarbeiter, die mit der Prozesserledigung einhergehen. Außerdem sind Probleme des aktuellen Umsetzungsstandes standardisiert zu erheben und Lösungswege zu deren Beseitigung von Prozessberatern aufzuzeigen. Hierfür ist Akzeptanz für interne wie externe Prozessberatung durch Methoden- und Sozialkompetenzen der Studierenden in der Rolle späterer Berater zu schaffen. Die Studierenden sollen Innovationshindernisse kennenlernen, aktiv Lösungsansätze erklären und gestaltend andere davon überzeugen.
Kursinhalte
Fakten zum Modul: Niveau: Master · Unterrichtssprache: Deutsch · 5 ECTS-Punkte · Modulprüfung: Examen, 90 Minuten
Ökonomischer Erfolg kann langfristig nur gesichert werden, wenn ökologische Rahmenbedingungen und soziale Aspekte beachtet werden. Dementsprechend werden Umweltmanagement und nachhaltiges Wirtschaften in diesem Kurs von den Studierenden als notwendige Bedingung für gesellschaftlich verantwortliches Verhalten und eine dauerhaft positive Entwicklung von Unternehmen betrachtet. Bewertungskriterien für ein auf Werten und internationalen Grundlagen basierendes Nachhaltigkeitsmanagementsystem, deren Gesamtleistung und Effektivität für eine nachhaltige Entwicklung sorgen, sollen verstanden werden. Die traditionelle Ökonomie stellt den Leitwert der Effizienz in den Mittelpunkt ihrer Analysen und Konzepte. Die Studierenden erkennen anhand diverser Grundkonzepte der Volks- und Betriebswirtschaft, dass nachhaltig funktionierende lebendige Systeme auch andere Leitwerte (wie z.B. Wandlungsfähigkeit, Versorgung etc.) erfüllen müssen, damit das gesellschaftliche Gesamtsystem nicht degeneriert, und wissen mit diesen Leitwerten umzugehen. Die Norm ISO 26000 ist als Leitfaden angelegt, der die strategische Planung und Umsetzung von gesellschaftlicher Verantwortung unterstützen soll, jedoch kein Managementsystem darstellt. Die Überprüfung der Führungs- und Steuerungsmechanismen über gelebte Werthaltungen, Denkmuster, Verhaltensweisen und Praktiken durch verschiedene Anspruchsgruppen ist jedoch ähnlich eines CSR-Managementsystems stets offen zu legen. Hinsichtlich der methodischen Kompetenzen wird v.a. auf die Analysefähigkeit Wert gelegt: Umfassende und komplexe systemische Zusammenhänge zentraler gesellschaftlicher Veränderungen sollen eingeordnet und Handlungsbedarfe mit Blick auf ihre systemischen Konsequenzen beurteilt werden können.
Kursinhalte
Fakten zum Modul: Niveau: Master · Unterrichtssprache: Deutsch · 5 ECTS-Punkte · Modulprüfung: Klausur, 90 Minuten
Zulassungsvoraussetzung: gute Deutschkenntnisse auf B2-Niveau.
Die Weiterbildung ist auf dem inhaltlichen Niveau eines Master Studiengangs. Eine Weiterbildung auf Master-Niveau ist anspruchsvoller als auf Bachelor-Niveau. Vorhandenes Grundlagenwissen im gewählten Fachbereich ist deshalb von Vorteil.
Laptop mit Internetzugang.
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