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Für Dich ist lebenslanges Lernen ein Selbstverständnis. Und mit dieser Einstellung kannst Du anderen helfen, Lernen in ihr Leben zu integrieren. Nach Deiner Online-Weiterbildung Lerncoaching öffnest Du Wissbegierigen neue Wege und Möglichkeiten des lebenslangen Lernens. Denn Deine Weiterbildung bereitet Dich darauf vor Lernprozesse zu begleiten und zu unterstützen.
Zu Beginn Deiner Online-Weiterbildung Lerncoaching tauchst Du in die Erwachsenenbildungswissenschaft und das Feld der Weiterbildung ein. Hier lernst Du, Dich selbständig mit relevanter Literatur auseinanderzusetzen und die Entwicklung der Erwachsenenbildung hin zum lebenslangen Lernen zu beschreiben. Du eignest Dir die Fähigkeit an, verschiedene Themen, Handlungsfelder und Theorien des lebenslangen Lernens zu benennen und zu bewerten. Im Kurs "Systemische Beratung und Coaching" lernst Du Theorien und Methoden der Beratung kennen, um diese in Deinem zukünftige Coachingjob einzusetzen. Du übst eigene Interventionen und lernst, die Grenzen systemischer Beratung einzuschätzen, wiederzugeben und zu reflektieren. Ergänzend dazu befasst Du Dich während Deiner Weiterbildung mit den historischen, konzeptionellen und begrifflichen Grundlagen der Pädagogik. Hier entwickelst Du ein Verständnis für ein pädagogisches Fallverstehen und die Möglichkeit, unterschiedliche pädagogische Positionen kritisch zu diskutieren. Zudem wirst Du lernen, pädagogisch-psychologische Prinzipien des Lehrens und Lernens zu berücksichtigen. Und entwickelst ein Verständnis für den Einsatz digitaler Medien im Hinblick auf die individuellen Lernvoraussetzungen. Dabei befasst Du Dich mit der Digitalisierung und der Implementierung dieser in Lernszenarien.
Die Studierenden werden in diesem Kurs in die Erwachsenenbildung und Weiterbildung als Grundlage des Studiengangs eingeführt. Sie erwerben hier Kenntnisse der spezifischen Struktur der Erwachsenenbildungswissenschaft und des Erwachsenenbildungsfeldes anhand erwachsenenpädagogischer Begriffe, Theorien und Forschungsbefunde. Von besonderer Bedeutung sind hier auch die verschiedenen Subwelten der Erwachsenenbildung und deren Anforderungen, wie bspw. politische Bildung und betriebliche Weiterbildung. Sie lernen die zentralen bildungspolitischen Konzepte zum lebenslangen Lernen sowie Bezugnahmen auf historische Entwicklungen kennen und können deren Implikationen für die Bildungspraxis auf der Grundlage theoretischer Wissensbestände zum lebenslangen Lernen kritisch reflektieren. Durch eine Einführung in die Handlungs- und Berufsfelder der Erwachsenenbildung und Weiterbildung wird es möglich, deren Bedeutung für die Berufspraxis einzuordnen.
Der Kurs bietet einen ersten Überblick über wesentliche Inhalte des gesamten Studiums, die in nachfolgenden Semestern und Modulen vertiefend bearbeitet werden.
Kursinhalte
Fakten zum Modul: Niveau: Bachelor · Unterrichtssprache: Deutsch · 5 ECTS-Punkte · Modulprüfung: Examen, 90 Minuten
Beratung als eine der pädagogischen Kernhandlungsformen gewinnt im aktuellen Industriezeitalter in allen Anwendungsbereichen an Relevanz. Hervorzuheben sind systemische Beratungsansätze, die sich meist zu einer reinen Fachberatung abgrenzen und einen ganzheitliche Prozessberatungsansatz verfolgen, in dem der lernende und sich entwickelnde Mensch im Mittelpunkt steht. Der Kurs bietet einen ersten Überblick über systemische Beratung und systemisches Coaching angefangen bei theoretischen Grundlagen, über Anwendungsfelder bis hin zu Anforderungen an Berater.
Die Inhalte ermöglichen den Studierenden Beratung sowohl theoretisch zu verorten, als auch sich theoretische Konzepte anzueignen, die für eine systemische Beratungshaltung unerlässlich sind. Hierzu zählen unter anderem die Systemtheorie und der Konstruktivismus. Darüber hinaus werden Spannungsfelder und Grenzen thematisiert, die eine Abgrenzung des Beraters im praktischen Handeln ermöglichen sollen.
Des Weiteren beschäftigen sich die Studierenden mit der Unterscheidung zwischen Prozess- und Fachberatung, verschiedenen Beratungsformen und -settings, sowie möglichen Zielgruppen und Anwendungsfeldern. Somit findet eine erste Annäherung an das Berufsfeld des Beraters statt.
Das systemische Coaching als eine Spezialform der Beratung wird gesondert betrachtet, insbesondere die Rolle des Coaches, Anlässe und Themen sowie das Phasenmodell des Coachingablaufes. Darüber hinaus lernen die Studierenden erste Methoden und Interventionsformen, wie zum Beispiel systemische Fragetechniken, Hypothesenbildung oder Reframing kennen.
Abschließend erhalten die Studierenden die Gelegenheit sich mit den Anforderungen an Berater und Coaches auseinander zu setzen und haben somit die Gelegenheit diese bezogen auf ihre eigene Persönlichkeit zu spiegeln. Die Beschäftigung mit einer grundlegenden systemischen Haltung sowie dem Werteverständnis eines Coaches runden den Kurs ab.
Kursinhalte
Fakten zum Modul: Niveau: Bachelor · Unterrichtssprache: Deutsch · 5 ECTS-Punkte · Modulprüfung: Examen, 90 Minuten
Lernen findet in allen Lebensphasen, in vielfältigen Situationen und auf unterschiedliche Art und Weise statt. Je nach Lebenssituation, in Abhängigkeit von Lern- und Bildungsbedürfnissen sowie individuellen Lernvoraussetzungen, lernen Kinder, Jugendliche, Erwachsene und hochaltrige Erwachsene und bilden sich weiter, und zwar nicht nur in schulischen, berufs- und hochschulischen, sondern insbesondere auch in außerschulischen Kontexten, geplant und ungeplant.
Dabei nimmt insbesondere die Digitalisierung seit geraumer Zeit großen Einfluss auf die Gestaltung von Lehr-Lernprozessen. Digitale Medien erschließen nicht nur neue Lernmöglichkeiten, sondern stellen auch Verbindungen zwischen formalem und informellem Lernen her. Mit der Möglichkeit, jederzeit lernen zu können, sind aber auch Herausforderungen und Risiken verbunden, die diskutiert werden müssen.
Vor diesem Hintergrund setzen sich die Studierenden in diesem Kurs intensiv mit Theorien, Methoden und empirischen Befunden des Lernens und Lehrens in unterschiedlichen Bildungskontexten auseinander. Dabei werden auch Rahmenbedingungen und ebenso Einflussfaktoren auf das Lernen vorgestellt und Strategien zur Lernförderung mit an die Hand gegeben. Ziel ist es, den Studierenden die Grundlagen mit auf den Weg zu geben, um lehr-lernrelevante motivationale, kognitive und emotionale Bedürfnisse Lernender erfassen und für die eigene Konzeption von Lernszenarien (auch im virtuellen Raum) mit unterschiedlichen Adressat*innen berücksichtigen zu können. Entsprechend werden auch die notwendigen Kompetenzen thematisiert, die Lehrende benötigen, um Adressat*innen in deren Lern- und Bildungsprozessen zu unterstützen.
Kursinhalte
Fakten zum Modul: Niveau: Bachelor · Unterrichtssprache: Deutsch · 5 ECTS-Punkte · Modulprüfung: Hausarbeit
Der Kurs führt in die Erziehungswissenschaft als einer wesentlichen Grundlage des Studienfachs ein. Er thematisiert den Unterschied zwischen Erziehungswissenschaft und Pädagogik sowie das „Gewordensein“ (Adorno) der Disziplin. Mithilfe dieser einleitenden historischen Beschreibung setzt sich das Modul anschließend intensiv mit relevanten Grundbegriffe und Konzepte sowie Strömungen der Erziehungswissenschaft auseinander und grenzt diese zu anderen Disziplinen (z.B. Psychologie etc.) ab. In einem nächsten Schritt stehen dann die differenzierten Herausforderungen der verschiedenen Lebensalter vor dem Hintergrund professionellen pädagogischen Handelns im Vordergrund. Grundlegend für das gesamte Modul ist das Verstehen und Anwenden von Pädagogik als professionellem Fremdverstehen.
Kursinhalte
Fakten zum Modul: Niveau: Bachelor · Unterrichtssprache: Deutsch · 5 ECTS-Punkte · Modulprüfung: Examen, 90 Minuten
Zulassungsvoraussetzung: gute Deutschkenntnisse auf B2-Niveau.
Niveau: Die Weiterbildung ist auf dem inhaltlichen Niveau eines Bachelor Studiengangs. Eine Weiterbildung auf Bachelor-Niveau vermittelt grundlegende Kenntnisse und Fähigkeiten in einem bestimmten Fachbereich.
Laptop mit Internetzugang.
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