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Integrationsbegleitung im Kinder- und Jugendbereich
Anbieter: IU Akademie IU Internationale Hochschule
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In einer Welt, in der das Zusammenwachsen unterschiedlichster Kulturen immer mehr zur Norm wird, ist Dein Einsatz von entscheidender Bedeutung. Du hast den Bedarf der Integration erkannt und zahlreiche Institutionen im Kinder- und Jugendbereich teilen Deine Sichtweise. Um diese sensiblen Integrationsprozesse professionell begleiten und optimieren zu können, benötigen sie in der Zukunft Dich. Durch Deine Online-Weiterbildung Integrationsbegleitung im Kinder- und Jugendbereich bereitest Du Dich auf eine sinnstiftende berufliche Zukunft vor und schaffst fördernde Umgebungen. Du machst Integration zur treibenden Kraft für sozialen Wandel und positiver Entwicklung in unserer Gesellschaft.
Mit dem Fokus auf interkulturelle und ethische Handlungskompetenzen, Heilpädagogik und Familienbildung, bietet Dir Deine Online-Weiterbildung Integrationsbegleitung im Kinder- und Jugendbereich ein umfassendes Wissen, um in diesem Bereich erfolgreich zu sein. Die Weiterbildung vermittelt Dir die Grundlagen interkultureller Handlungskompetenz und ethischer Konzepte. Du lernst, wie Du interkulturelle Lernprozesse systematisch planen und durchführen kannst. Darüber hinaus erhältst Du Einblicke in die Heilpädagogik und ihre Anwendung in der Praxis. Du lernst, wie Du Kinder und Jugendliche mit verschiedenen Förderbedarfen und/oder psychischen Erkrankungen unterstützen kannst. Zudem erhältst Du Kenntnisse über Familienbildung und wie Du die Kommunikation innerhalb der Familie verbessern kannst. Mit Deiner Online-Weiterbildung bist Du bestens vorbereitet, um als Integrationsbegleiter im Kinder- und Jugendbereich zu arbeiten und einen positiven Beitrag zur Gesellschaft zu leisten.
Der Kurs vermittelt die wichtigsten Grundlagen zu der Entwicklung, der aktuellen Situation, den Zielgruppen und den Aufgabenfeldern der Heilpädagogik. Dabei werden zunächst Begriffsbestimmungen und Abgrenzungen vorgenommen, denn: Heilpädagogik stellt eine Teildisziplin der Pädagogik dar und weist Nähen zu diversen anderen Disziplinen auf. Ein Überblick über die Geschichte der Heilpädagogik ermöglicht eine Einordnung der Entwicklungen, die das heilpädagogische Handeln im Zeitverlauf geprägt haben.
Daraufhin werden Modelle von Behinderung dargestellt. Sie ermöglichen es, die Vielschichtigkeit des Phänomens Behinderung zu verdeutlichen und Orientierung für zeitgemäßes ressourcenorientiertes heilpädagogisches Handeln zu bieten. Auf dieser Grundlage werden die Zielgruppen und die Aufgabenfelder der Heilpädagogik konkretisiert. Dabei wird deutlich, dass die Heilpädagogik nahezu alle Lebensbereiche in allen Altersstufen berühren kann. Im Zuge des Paradigmenwechsels von der Fürsorge für zu den Rechten von Menschen mit Behinderung/Förderbedarf stellen das Konzept der Inklusion sowie die Behindertenrechtskonvention wesentliche Orientierungen für zeitgemäßes heilpädagogisches Handeln dar. Dieser Zusammenhang wird abschließend erläutert.
Kursinhalte
Fakten zum Modul: Niveau: Bachelor · Unterrichtssprache: Deutsch · 5 ECTS-Punkte · Modulprüfung: Klausur, 90 Minuten
Gerade die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ist für Studierende der Heilpädagogik meist ein Berufsfeld von hohem Interesse. Hierbei spielt der Aufbau einer tragfähigen Beziehung zum Kind oder Jugendlichen als Klient:in eine entscheidende Rolle. Dabei bringen die Heilpädagog:innen ihre eigene Bindungsgeschichte ebenso ein wie die Klient:innen. Auf dieser Basis einer gelingenden Beziehung lernen die Studierenden verschiedene Interventionen bei externalisierenden und internalisierenden Störungen, frühkindlichen Regulationsstörungen, Behinderungen oder tiefgreifenden Entwicklungsstörungen, wie der Autismus Spektrum Störung, kennen. Auch die Frühförderung, inklusive der Begleitung von Müttern mit Risiko-Faktoren in der Schwangerschaft (STEEP), die bindungsgeleiteten Interventionen in der Schule und stationären Kinder- und Jugendhilfe stellen Themen dar, welche in einzelnen Aspekten eine gute Möglichkeit für die Ausarbeitung im Rahmen einer Seminararbeit bieten. Methodenkompetenzen der Heilpädagog:innen werden im Rahmen dieses Kurses hervorgehoben und gewürdigt. Eine persönliche Weiterentwicklung durch Reflexion eigener Bindungserfahrungen wird begrüßt und gefördert. So wird es den Studierenden gelingen, sich in der Arbeit mit Klient:innen zurückzunehmen und das jeweilige Kind oder die:den Jugendlichen in den Mittelpunkt zu stellen, ohne sich selber dabei zu erschöpfen.
Kursinhalte
Wer nicht weiß, wer er selber ist, kann sein Gegenüber nicht verstehen. Deshalb muss ein:e Heilpädagog:in sich selbst, die Klient:innen und deren soziales Umfeld sowie das interdisziplinäre Team wahrnehmen und einordnen können, insbesondere hinsichtlich der eigenen Entwicklungsgeschichte und der der Klient:innen. So vertieft sich die Fähigkeit Konzepte zur Förderung und Entwicklungsbegleitung zu entwickeln, die sowohl individuell als auch konzeptionell greifen. Die Studierenden erhalten das notwendige Wissen um Interventionen für Kinder und Jugendliche mit externalisierenden und internalisierenden Störungen, Behinderungen oder tiefgreifenden Entwicklungsstörungen zu begleiten. Sie werden befähigt, sich bindungsgeleitet in die Arbeit in der stationären Kinder- und Jugendhilfe einzubringen oder im Rahmen der Frühförderung Eltern im Bindungsaufbau zu unterstützen. Die erarbeiteten Seminararbeiten können sich unter anderem mit dem Frühförderprogramm STEEP unter Berücksichtigung der Bindungsgeschichte des jeweiligen Heilpädagogen bzw. der Heilpädagogin beschäftigen oder mit gelingenden Interventionsstrategien bei Kindern mit Schulängsten oder Mutismus.
Fakten zum Modul: Niveau: Bachelor · Unterrichtssprache: Deutsch · 5 ECTS-Punkte · Modulprüfung: Seminararbeit
In diesem Kurs erwerben die Studierenden das nötige Wissen, um interkulturelle Handlungskompetenzen sowie aktuelle Entwicklungen zu den Themen Diversity und Ethik zu verstehen. Die Studierenden verstehen, wie sie Lernprozesse zur Entwicklung der in diesen Bereichen wichtigen Kompetenzen systematisch planen und durchführen. Dazu werden zunächst wichtige Begriffe geklärt und voneinander abgegrenzt. Der Kulturaspekt wird aus verschiedenen Perspektiven erklärt. Zudem lernen Studierende, dass Kulturfragen auf unterschiedlichen Ebenen relevant sind, etwa innerhalb eines Staates, in einem Unternehmen und auch in jeder anderen Gruppe. In diesem Kontext erkennen die Studierenden auch den Zusammenhang zwischen Ethik und Kultur mit verschiedenen Interdependenzen. Auf der Grundlage dieses Wissens werden die Studierenden dann mit den unterschiedlichen Möglichkeiten und Potenzialen interkulturellen und ethischen Lernens und Arbeitens vertraut gemacht. Anhand von Praxisfällen werden die erlernten Zusammenhänge in ihrer Bedeutung für den heutigen Arbeitskontext in vielen Unternehmen deutlich gemacht. Die Studierenden bearbeiten sodann eine Fallstudie, in der das erworbene Wissen systematisch angewendet wird.
Kursinhalte
Fakten zum Modul: Niveau: Bachelor · Unterrichtssprache: Deutsch · 5 ECTS-Punkte · Modulprüfung: Fallstudie
Der Kurs „Familienbildung“ thematisiert einen Aspekt der Kinder- und Jugendhilfe, der in Zeiten sich verändernder Familienstrukturen und einem Wandel familiärer Bezüge erheblich an Bedeutung zunimmt.
Familienbildung, häufig auch Elternbildung genannt, fokussiert eine Verbesserung der Beziehungen in der Familie sowie eine Verbesserung der elterlichen Kompetenzen.
Der Kurs verdeutlicht den Gegenstand der Familienbildung und verortet sie im Kontext des weiten Feldes der Kinder- und Jugendhilfe. Es werden gesetzliche Grundlagen ebenso thematisiert wie methodische Zugänge.
Im Rahmen der Prüfungsleistung ist es Aufgabe der Studierenden, relevante Literatur zum Thema zu recherchieren und im Kontext der Seminararbeit wissenschaftlich aufzuarbeiten.
Familien im Kontext interkultureller Unterschiede einzuordnen erfordert darüber hinaus ein gewisses interkulturelles Verständnis, das zumindest rudimentär ebenfalls Gegenstand dieses Kurses ist.
Kursinhalte
Inhalte des Kurses bezieht sich auf den Gegenstand von Familienbildung, die häufig auch verstanden wird als Elternbildung. Der Kurs vermittelt die Verortung der Familienbildung in der Kinder- und Jugendhilfe, zeigt methodische und gesetzliche Grundlagen auf, erläutert die Notwendigkeit von Familienbildung, die sich u.a. auch aus veränderten Familientraditionen erklären lässt. Familienbildung wird erläutert als Maßnahme, die versucht, Beziehungsgeflechte in der Familie zu optimieren und die Erziehungskompetenzen der Eltern zu verbessern. Insbesondere interkulturelle Unterschiede müssen zum Thema gemacht werden, um Familienbildung auch im Kontext von Flucht- und Migrationserfahrung organisieren zu können.
Fakten zum Modul: Niveau: Bachelor · Unterrichtssprache: Deutsch · 5 ECTS-Punkte · Modulprüfung: Seminararbeit
Zulassungsvoraussetzung: gute Deutschkenntnisse auf B2-Niveau.
Die Weiterbildung ist auf dem inhaltlichen Niveau eines Bachelor Studiengangs. Eine Weiterbildung auf Bachelor-Niveau vermittelt grundlegende Kenntnisse und Fähigkeiten in einem bestimmten Fachbereich.
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Förderung durch die Agentur für Arbeit möglich
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