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Bildung ist ein sich ständig weiterentwickelnder Prozess. Wenn neue Erkenntnisse auftauchen, müssen Lehrmaterialien angepasst werden. Dabei ist es nicht damit getan, ein Lehrbuch zu überarbeiten. Oder die neuen Informationen zu einem Kurs hinzuzufügen. Oft muss der gesamte Lernprozess umgestaltet werden. Damit der Einzelne das Material effektiv verdauen und behalten kann. Hier kommst Du ins Spiel. Als Instructional Designer spielst Du im Lern- und Lehrprozess eine Schlüsselrolle. Deine Aufgabe ist es, Kurse neu zu konzipieren, ganze Lehrpläne zu entwickeln und Schulungsmaterialien zu erstellen.
In Deiner Online-Weiterbildung Instructional Design lernst Du, wie Du Theorie- und Forschungsprozesse implementierst, um Lehrmaterialien zu entwerfen, die für die jeweilige Zielgruppe optimale Lernerfolge erzielen. Dafür erarbeitest Du Dir zunächst eine Grundlage in Psychologie, besonders zu den Themen Wahrnehmung, Gedächtnis, Sprache, Denken und Problemlösen. Mit diesem Background gehst Du gleich an das aktuellste Thema in puncto Bildung: Didaktik und Methodik von E-Learning und digitalen Medien. Und Du befasst Dich mit einer besonders effizienten Methode, Lernstoff lebendig zu vermitteln: dem Storytelling. Natürlich unter Berücksichtigung aller Optionen, die Dir neben dem reinen Text heute zur Verfügung stehen: auditiven, visuellen und audiovisuellen Medienformaten. Dein neu erlerntes Wissen setzt Du zum Abschluss Deiner Weiterbildung Instructional Design in einem ersten eigenen Praxisprojekt um.
Aufgrund des gesellschaftlichen Wandels und den sich daraus ergebenden neuen Anforderungen in Beruf und Alltag gewinnt lebenslanges Lernen zunehmend an Bedeutung. Es ist für die persönliche Entwicklung, die Wirtschaft und die Gesellschaft wichtig. Genau hier setzt Deine Online-Weiterbildung Instructional Design an. Und bedient einen aktuellen und zukunftsorientierten Bildungsbedarf. Mit Deinen neu erworbenen Fähigkeiten bist Du in der Lage, unterschiedliche Zielgruppen anzusprechen und Bildungsinitiativen zu steuern. Damit bist Du nicht nur auf Bildungseinrichtungen beschränkt, auch vielerlei Wirtschaftsunternehmen haben ein Interesse an Expert:innen wie Dir.
Lernen findet in allen Lebensphasen, in vielfältigen Situationen und auf unterschiedliche Art und Weise statt. Je nach Lebenssituation, in Abhängigkeit von Lern- und Bildungsbedürfnissen sowie individuellen Lernvoraussetzungen, lernen Kinder, Jugendliche, Erwachsene und hochaltrige Erwachsene und bilden sich weiter, und zwar nicht nur in schulischen, berufs- und hochschulischen, sondern insbesondere auch in außerschulischen Kontexten, geplant und ungeplant.
Dabei nimmt insbesondere die Digitalisierung seit geraumer Zeit großen Einfluss auf die Gestaltung von Lehr-Lernprozessen. Digitale Medien erschließen nicht nur neue Lernmöglichkeiten, sondern stellen auch Verbindungen zwischen formalem und informellem Lernen her. Mit der Möglichkeit, jederzeit lernen zu können, sind aber auch Herausforderungen und Risiken verbunden, die diskutiert werden müssen.
Vor diesem Hintergrund setzen sich die Studierenden in diesem Kurs intensiv mit Theorien, Methoden und empirischen Befunden des Lernens und Lehrens in unterschiedlichen Bildungskontexten auseinander. Dabei werden auch Rahmenbedingungen und ebenso Einflussfaktoren auf das Lernen vorgestellt und Strategien zur Lernförderung mit an die Hand gegeben. Ziel ist es, den Studierenden die Grundlagen mit auf den Weg zu geben, um lehr-lernrelevante motivationale, kognitive und emotionale Bedürfnisse Lernender erfassen und für die eigene Konzeption von Lernszenarien (auch im virtuellen Raum) mit unterschiedlichen Adressat*innen berücksichtigen zu können. Entsprechend werden auch die notwendigen Kompetenzen thematisiert, die Lehrende benötigen, um Adressat*innen in deren Lern- und Bildungsprozessen zu unterstützen.
Kursinhalte
Fakten zum Modul: Niveau: Bachelor · Unterrichtssprache: Deutsch · 5 ECTS-Punkte · Modulprüfung: Hausarbeit
An der Jahrtausendwende stellte das Lehren und Lernen mit Unterstützung digitaler Technologien - damals als E-Learning bezeichnet - noch einen Sonderfall dar. Inzwischen ist der entsprechende Einsatz derartiger Medien für die meisten Menschen zu einer absoluten Selbstverständlichkeit avanciert. Dazu hat neben dem technologischen Fortschritt nicht zuletzt die Zeit der Corona-Pandemie beigetragen, in der der Unterricht vielerorts nur auf diesem Wege durchgeführt werden konnte. Im vorliegenden Kurs werden zuerst die zentralen Begriffe im Kontext des Lehrens und Lernens mit digitalen Medien definiert und historisch eingeordnet sowie technologieunterstützte Lernarten sowie -szenarien (in Gegenüberstellung mit der traditionellen Lehre) besprochen. Danach folgt die Auseinandersetzung mit Lerntheorien, die für das Erschließen von Kenntnissen mit Hilfe digitaler Medien relevant sind, und die Klärung der Fragen, wie Lernziele für entsprechende Anwendungen zu formulieren sind und welche Lehrmethoden im derartigen Unterricht zum Einsatz kommen können. Nach einer Beschäftigung mit den Wechselwirkungen von Text, Bild und Ton sowie den Gestaltungsprinzipien multimedialer Lernszenarien kommen technologieunterstützte Bewertungen (Prüfungen und Evaluationen) zur Sprache. Abschließend wird auf aktuelle Entwicklungen und hier v. a. darauf eingegangen, wie der Fortschritt im Bereich der künstlichen Intelligenz das Lehren und Lernen mit digitalen Medien beeinflussen kann.
Kursinhalte
Fakten zum Modul: Niveau: Bachelor · Unterrichtssprache: Deutsch · 5 ECTS-Punkte · Modulprüfung: Klausur, 90 Minuten
Dem didaktischen Design kommt in unserer innovationsgetriebenen Zeit ein besonderer Stellenwert zu. Lebenslanges Lernen gilt als selbstverständlich und kann als populär bezeichnet werden. Analog ist die Erwartungshaltung der „Lernenden“ – eines Kunden an eine Gebrauchsanweisung oder im Schulkontext – mitgewachsen. Entsprechend spannt der Kurs „Didaktisches Design“ den Bogen möglichst umfassend. Grundlegendes zur Methodik des Lernens und Lehrens wird ebenso vermittelt, wie ein struktureller Ansatz, ein Thema didaktisch zu erschließen und aufzubereiten. Aufbauend darauf werden verschiedene Lehrformate und didaktische Maßnahmen untersucht.
Kursinhalte
Fakten zum Modul: Niveau: Bachelor · Unterrichtssprache: Deutsch · 5 ECTS-Punkte · Modulprüfung: Fallstudie
Die Einsatzmöglichkeiten von E-Learning-Angeboten und digitaler Medien (im Bildungsbereich) sind stetig wachsend. Dieser Kurs dient dazu, die theoretischen Kenntnisse aus dem Themengebiet des E-Learning im Rahmen einer eigenständigen Projektarbeit um praktische Erfahrungen zu ergänzen. Im Rahmen des Kurses lernen die Studierenden unterschiedliche Technologien und E-Learning-Angebote kennen und werden für die Chancen und Risiken in den einzelnen Einsatzfeldern sensibilisiert. Durch das Zusammenspiel von Vorwissen und Projektarbeit, haben die Studierenden die Möglichkeit, sich dieses Handlungsfeld aus verschiedenen Blickwinkeln zu erarbeiten und ihr didaktisches und (medien-)technisches Wissen zu festigen und zu vertiefen.
Kursinhalte
Die Studierenden planen im Rahmen dieses Kurses ein eigenständiges Projekt im Bereich E-Learning und setzen ihre Projektidee um. Unter Berücksichtigung didaktischer und (medien-)technischer Kenntnisse erfolgt die selbstständige Bearbeitung des Projektes, wobei besonderes Augenmerk auf das Zusammenspiel der Bereiche content, construction und communication für ein erfolgreiches Projektergebnis gelegt wird.
Eine aktuelle Themenliste findet sich im Learning Management System.
Fakten zum Modul: Niveau: Bachelor · Unterrichtssprache: Deutsch · 5 ECTS-Punkte · Modulprüfung: Projektbericht
Zulassungsvoraussetzung: gute Deutschkenntnisse auf B2-Niveau.
Die Weiterbildung ist auf dem inhaltlichen Niveau eines Bachelor Studiengangs. Eine Weiterbildung auf Bachelor-Niveau vermittelt grundlegende Kenntnisse und Fähigkeiten in einem bestimmten Fachbereich.
Laptop mit Internetzugang.
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