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Es geht um Zahlen. Und um die Beratung des Managements. Experten im Finanzcontrolling und Risikomanagement sind wichtige Personen für die kurz- und langfristige Entwicklung eines Unternehmens. Sie erstellen die Planungen für den Finanzhaushalt, bereiten Zahlen auf, legen Analysen vor. Und sie sorgen für bilanzpolitische Spielräume, die zielgerichtet im Rahmen der Bilanzierung genutzt werden können. Zahlen sind Dein Ding und Du bist strategisch gut aufgestellt? Dann ist die Weiterbildung Finanzcontrolling und Risikomanagement der perfekte Weg für Dich.
Nach Deiner Weiterbildung kennst Du Dich aus mit der externen und internationalen Rechnungslegung (IFRS). Du kannst Unternehmen auf Basis von Finanzberichten bewerten und erstellst anwendungs- und praxisorientierte Fallstudien zum Financial Modeling. Und Du lernst das perfekte Performance Measurement und Performance Management kennen. So erlangst Du ein umfangreiches Verständnis von Konzepten zur Messung der finanziellen Performance, um besser operative Performance-Treiber zu identifizieren und analysieren. Ein weiterer Schwerpunkt Deiner Weiterbildung ist das Risikomanagement. Du wirst hier mit allen theoretischen, begrifflichen sowie rechtlichen Grundlagen ausgestattet. Im Seminar „Frühwarn- und Risikosysteme im Controlling“ kannst Du das Wissen um spezielle Controllinginstrumente noch einmal vertiefen und somit unternehmensrelevante Risiken entsprechend einschätzen.
Die externe Rechnungslegung ist für die verschiedenen Stakeholder von Unternehmen (u.a. Aktionäre bzw. Investoren, Gläubiger, Kunden oder Mitarbeiter) eine wichtige Informations- und Entscheidungsgrundlage. Durch nationale Rechnungslegungsstandards (sog. ‚GAAP‘ [Generally Accepted Accounting Principles], in Deutschland: HGB) ist die externe Rechnungslegung dabei stark reguliert. Dennoch bieten sich dem Management auch in der externen Rechnungslegung erhebliche bilanzpolitische Spielräume, die zielgerichtet im Rahmen der Bilanzierung genutzt werden können. Da Unternehmen auf ihren jeweiligen Beschaffungs- und Absatzmärkten und Investoren auf den Kapitalmärkten zunehmend international ausgerichtet sind kommt zudem der Internationalen Rechnungslegung eine immer größere Bedeutung zu, um die Vergleichbarkeit der Jahresabschlüsse von Unternehmen zu ermöglichen.
Vor diesem Hintergrund vermittelt dieser Kurs zunächst die Grundlagen der Erstellung und Analyse des handelsrechtlichen Jahresabschlusses. Grundfragen der Bilanzierung von Aktiva und Passiva werden dabei auch mit Blick auf die jeweiligen bilanzpolitischen Spielräume erörtert. Anschließend werden die wesentlichen Ziele, Grundprinzipien und Standards der Internationalen Rechnungslegung (IFRS) eingeführt und ihre bilanzpolitischen Implikationen im Vergleich zum HGB gewürdigt. Darüber hinaus führt der Kurs in Methoden und Ansätze der Unternehmensbewertung auf Basis von Finanzberichten ein und stellt die zentralen investitionsrechnerischen Verfahren dar, mit denen unternehmerische Entscheidungen von bilanzieller Tragweite systematisch vorbereitet werden. Der Kurs schließt mit einer anwendungs- und praxisorientierten Fallstudie zum Financial Modeling ab. Die Studierenden lernen dabei, die grundlegenden Bausteine der Rechnungslegung (GuV, Bilanz und Cash-Flow) in einer integrierten Planung mit Hilfe von Microsoft Excel zu modellieren.
Kursinhalte
Fakten zum Modul: Niveau: Master · Unterrichtssprache: Deutsch · 5 ECTS-Punkte · Modulprüfung: Examen, 90 Minuten
Risiken sind elementarer Bestandteil jedes ökonomischen Handelns. Das Management von Risiken ist daher auch eine Kernkompetenz im Rahmen unternehmerischen Handelns. Die Studierenden lernen in diesem Kurs die theoretischen, begrifflichen sowie rechtlichen Grundlagen des Risikomanagements und erleben anwendungsorientiert den Regelkreislauf des Risikomanagements aus Identifikation, Bewertung, Steuerung und Kontrolle von Risiken kennen. Dies unterstützt die Studierenden im beruflichen Alltag erfolgreich Risikomanagementprozesse zu implementieren, um letztlich auch den unternehmerischen Erfolg zu maximieren.
Kursinhalte
Fakten zum Modul: Niveau: Master · Unterrichtssprache: Deutsch · 5 ECTS-Punkte · Modulprüfung: Examen, 90 Minuten
Nachdem ein Unternehmen seine strategischen Ziele festgesetzt hat, steht das Management des Unternehmens vor der Herausforderung diese in die Praxis umzusetzen. Performance Measurement und Performance Management unterstützen in diesem Zusammenhang die Umsetzung von strategischen Zielen mit Hilfe von finanziellen und nicht-finanziellen Kennzahlen. Vor diesem Hintergrund lernen Studierende die Funktionen und Aufgaben von Performance Measurement und Performance Management als Teilaufgabe des allgemeinen Managements kennen. Darüber hinaus wird auch ein Verständnis verschiedener Aspekte des Performance-Begriffs vermittelt (z.B. finanzielle Performance-Treiber im Economic Value Added Ansatz, Bedeutung von Kunden im Customer Lifetime Value Modell, Analyse von Prozesstreibern als Teil eines kontinuierlichen Verbesserungsprogramms). Ein umfangreiches Verständnis von Konzepten zur Messung der finanziellen Performance ist eine zentrale Grundlage, um besser operative Performance-Treiber zu identifizieren und analysieren.
Kursinhalte
Fakten zum Modul: Niveau: Master · Unterrichtssprache: Deutsch · 5 ECTS-Punkte · Modulprüfung: Examen, 90 Minuten
Unternehmerisches Handeln ist – aufgrund der Unsicherheit und Ungewissheit über die Zukunft – mit unternehmensexternen und unternehmensinternen Risiken verbunden. In der Unternehmenspraxis wird daher strategischen und operativen Risiken besondere Bedeutung beigemessen. Das Seminar „Frühwarn- und Risikosysteme im Controlling“ beschäftigt sich mit dem als Führungsaufgabe wahrgenommenen Risikomanagementprozess sowie mit der Relevanz von Frühwarnsystemen. Operative und strategische Controllinginstrumente werden erläutert und diskutiert. Ergänzt wird das Seminar durch zusätzliche Fallstudien zum betrieblichen Risikomanagement ausgewählter Unternehmen.
Kursinhalte
Die Kursteilnehmer sollten nach Abschluss des Seminars ein grundsätzliches Bewusstsein und ein erweitertes Verständnis zu Hintergrund, Zusammenhang und Sprache von Frühwarn- und Risikosystemen im Kontext des Controllings entwickelt haben. Es werden strategische und operative Controllinginstrumente zur Gewinnung risikorelevanter Erkenntnisse vorgestellt und diese praxisnah angewandt. Anhand ausgewählter Beobachtungsbereiche wird die Bedeutung von Frühwarn-, Früherkennungs- und Frühaufklärungssystemen zur Identifikation von Risiken – sowie zur Initiierung von rechtzeitigen Gegenmaßnahmen – analysiert.
Fakten zum Modul: Niveau: Master · Unterrichtssprache: Deutsch · 5 ECTS-Punkte · Modulprüfung: Seminararbeit
Zulassungsvoraussetzung: gute Deutschkenntnisse auf B2-Niveau.
Die Weiterbildung ist auf dem inhaltlichen Niveau eines Master Studiengangs. Eine Weiterbildung auf Master-Niveau ist anspruchsvoller als auf Bachelor-Niveau. Vorhandenes Grundlagenwissen im gewählten Fachbereich ist deshalb von Vorteil.
Laptop mit Internetzugang.
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