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Familie ist das Herzstück jeder Gesellschaft - Du weißt, wie wichtig eine qualifizierte Begleitung für Familien in unterschiedlichsten Lebenslagen ist. Und zahlreiche Institutionen sehen das ebenso. Für die Gestaltung stabiler Familienstrukturen und den geschulten Blick auf die Bedürfnisse der Kinder, brauchen sie zukünftig Dich. Nach Deiner Online-Weiterbildung Familienbegleitung führst Du Familien zu ihrem vollen Potenzial. Und Dein Wissen um Familienstrukturen und -dynamiken machst Du zur treibenden Kraft in der Gemeinschaft.
Mit Deiner Online-Weiterbildung Familienbegleitung erhältst Du umfassende Einblicke in die Bereiche Gesundheitsförderung und Prävention in der Kindheitspädagogik, Elternarbeit, Entwicklung und Sozialisation sowie methodisches Handeln im Kinderschutz. Zu Beginn lernst Du im Modul "Gesundheitsförderung und Prävention in der Kindheitspädagogik" die Grundlagen von Public Health und die Bedeutung von Prävention und Gesundheitsförderung für Kinder kennen. Du erhältst Einblicke in aktuelle Forschungsergebnisse zur gesundheitlichen Lage von Kindern in Deutschland und lernst, wie Du dieses Wissen in der Praxis anwenden kannst. Im Modul "Elternarbeit" erfährst Du, wie Du Eltern in ihrer Rolle unterstützen und sie in den Bildungsprozess ihrer Kinder einbeziehen kannst. Das Modul "Entwicklung und Sozialisation" gibt Dir einen Überblick über die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen und zeigt Dir, wie Du sie in verschiedenen Lebensphasen begleiten kannst. Abschließend lernst Du im Seminar "Methodisches Handeln im Kinderschutz", wie Du professionell im Kinderschutz handeln und Kinder sowie Familien in schwierigen Situationen unterstützen kannst. Mit Deiner Weiterbildung bist Du optimal darauf vorbereitet, Familien in ihrer Entwicklung zu begleiten und zu unterstützen.
Der Kurs bietet eine Einführung in entwicklungs- und sozialisationstheoretische Grundlagen. Er ist interdisziplinär angelegt und vereint biologische, psychologische, pädagogische und soziologische Perspektiven auf das Aufwachsen und Älterwerden von Menschen. Die Studierenden lernen zentrale Theorien und Modelle kennen, um die altersspezifische Lebenssituation der Adressat/innen Sozialer Arbeit besser einschätzen zu können. Sie setzen sich in diesem Zusammenhang auch mit der Frage auseinander, warum Menschen so wurden, wie sie sind (Anlage-Umwelt-Problematik). Der interdisziplinäre Zuschnitt des Kurses erlaubt es in besonderer Weise, jenseits von einseitigen Antworten den Beitrag verschiedener Disziplinen (einschließlich deren internen Debatten) zu dieser Frage zu erarbeiten. Ziel des Kurses ist es, Handlungsspielräume für Erziehung und Hilfe altersgemäß einschätzen und angemessene Handlungskonzepte auswählen zu können.
Kursinhalte
Fakten zum Modul: Niveau: Bachelor · Unterrichtssprache: Deutsch · 5 ECTS-Punkte · Modulprüfung: Fachpräsentation
Im Rahmen des Kurses setzen sich die Studierenden mit den zentralen Grund- und Fachbegriffen der sozialmedizinischen Aspekte sowie der Gesundheitsförderung und Prävention im Kindesalter auseinander. Hierbei beziehen sie sich auf aktuelle Forschungsbefunde zur gesundheitlichen Lage von Kindern in Deutschland und können in einer eigenständig ausgeführten wissenschaftlichen Arbeit das Wissen zu den Nationalen Gesundheitszielen, dem Settingansatz und Ansätzen der kommunalen Gesundheitsförderung und Prävention kritisch diskutieren. Zielstellung ist dabei, das erworbene Wissen über wesentliche Programme, Methoden und Maßnahmen der Gesundheitsförderung und Prävention sowie gesundheitspolitischer Strategien im Kindesalter mit wissenschaftsgestützten Argumentationsfiguren in handlungspraktische Bezüge übertragen zu können.
Kursinhalte
Fakten zum Modul: Niveau: Bachelor · Unterrichtssprache: Deutsch · 5 ECTS-Punkte · Modulprüfung: Hausarbeit
Familien stehen vor vielfältigen Herausforderungen im Alltag. In diesem Kurs eignen sich die Studierenden an, wie die Erziehungs- und Bildungspartnerschaft zwischen Eltern und Fachkräften aussehen und dabei helfen kann, Familien und Kinder zu verstehen und ggf. in ihrer Entwicklung zu unterstützen. Mit psychologischen und pädagogischen Methoden lernen die Studierenden, die verschiedenen Beziehungen darin zu reflektieren und ihre Gesprächsführungskompetenz bei Elterngesprächen weiterzuentwickeln. Praxisnahe Übungen und Biografiearbeit helfen außerdem, Elterngespräche und Reflexion zu verbessern. Ein integraler Fokus auf die Förderung der methodischen Handlungskompetenzen ermöglicht den Studierenden, berufsbezogene Methoden kontinuierlich einzuüben, zu reflektieren und ihr professionelles Handeln weiterzuentwickeln. Speziell im dualen Fernstudium: Im dualen Fernstudium ist der Theorie-Praxis-Transfer anhand eines realen Projekts, das im Praxisbetrieb umgesetzt werden soll, zu leisten. Im Rahmen des Praxisprojektes bearbeiten die Studierenden eine praxisrelevante Fragestellung ihres Praxisbetriebs unter Betreuung einer:s Lehrenden. Eine Betreuung seitens Praxispartner kann auf Wunsch erfolgen.
Kursinhalte
Familien stehen heutzutage vor vielfältigen Herausforderungen, die sich aufgrund gesellschaftlicher, ökonomischer und kultureller Veränderungen ständig weiterentwickeln. Um Familien bei der Bewältigung dieser Herausforderungen begleiten und ggf. unterstützen zu können, ist der Aufbau einer tragfähigen Erziehungs- und Bildungspartnerschaft zwischen Eltern, pädagogischen Fachkräften und Bildungseinrichtungen von zentraler Bedeutung. Diese Partnerschaft basiert auf Theorien und Modellen, die die Funktionen und Beschaffenheit solcher Kooperationen reflektieren. Laut achtem Sozialgesetzbuch zielt die Kooperation einerseits darauf ab, die Entwicklung eines Kindes zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit zu fördern. Andererseits soll die Erziehung und Bildung in der Familie unterstützt und ergänzt und Eltern dabei geholfen werden, Erwerbstätigkeit und Kindererziehung besser miteinander vereinbaren zu können. Zur Unterstützung dieser Partnerschaft, aber auch, um die damit einhergehenden Spannungsfelder kritisch zu reflektieren, werden verschiedene psychologische und pädagogische Handlungsansätze und Methoden eingesetzt. Diese Ansätze helfen dabei, die Bildungs- und Entwicklungsprozesse von Kindern innerhalb und außerhalb der Familie besser zu verstehen und über eine geeignete Begleitung ins Gespräch zu kommen. Zentral sind dabei aufseiten der Fachkräfte v.a. der Auf- und Ausbau individueller Kompetenzen im Bereich Gesprächsführung und die damit zusammenhängende kontinuierliche Reflexion der eigenen Haltung. Möglich ist dies beispielsweise durch die Simulationen und kritisch-wertschätzende Reflexion von Elterngesprächen im Rahmen der Lerngruppe sowie durch Methoden der Biografiearbeit.
Fakten zum Modul: Niveau: Bachelor · Unterrichtssprache: Deutsch · 5 ECTS-Punkte · Modulprüfung: Projektbericht
Für Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe und Berufsgeheimnisträger (gemäß §4 KKG) gelten gesetzlich geregelte Verfahrensschritte, im Falle der Wahrnehmung gewichtiger Anhaltspunkte einer Kindeswohlgefährdung. Um dem Verfahren zum Schutzauftrag bei einer Kindeswohlgefährdung gerecht werden zu können und auch darüber hinaus, professionell im Kinderschutz arbeiten zu können, bedarf es aufbauend auf einem allgemeinen Grundlagenwissen zum Thema Kinderschutz auch methodischer Fachkenntnisse, die in einem konzeptionell-theoretischen Überbau verortet sind. In diesem Kurs steht dieses praktische Handlungswissen im Fokus. Es wird der Frage nachgegangen wie gearbeitet werden kann, um eine Kindeswohlgefährdung zu erkennen, zu beurteilen und professionell zu handeln. Wie verhalte ich mich, wenn mir ein Kind berichtet, es werde von seinem Vater geschlagen? Wie führe ich schwierige Elterngespräche? Welche Handlungsschritte sollen eingehalten werden, wenn ich einen Verdacht auf eine Kindeswohlgefährdung wahrnehme? Wie können regionale Kooperationsnetzwerke geschaffen werden? Wie kann ich den Sozialraum aktivieren, um Kindeswohlgefährdungen vorzubeugen oder abzumildern? Welche lebensweltorientierten Hilfen können angeboten werden? Ein integraler Fokus auf die Förderung der methodischen Handlungskompetenzen ermöglicht den Studierenden, berufsbezogene Methoden kontinuierlich einzuüben, zu reflektieren und ihr professionelles Handeln weiterzuentwickeln.
Kursinhalte
Bereits seit der Einführung des § 8a (SGB VIII) im Jahr 2005 wurden verschiedene gesetzliche Rahmenbedingungen für einen verbesserten Kinderschutz in Deutschland geschaffen. Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe haben einen konkretisierten Schutzauftrag, der auf einem gesetzlich vorgegebenen Verfahren basiert, das bei der Wahrnehmung gewichtiger Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung einzuhalten ist. Darüber hinaus wurde der Schutzauftrag mit Inkrafttreten des Bundeskinderschutzgesetzes (2012) für bestimmte weitere Berufsgruppen (Berufsgeheimnisträger) wie zum Beispiel ÄrztInnen oder LehrerInnen konkretisiert. In der Praxis zeigen sich bezüglich des vorgeschriebenen Verfahrens und der konkreten methodischen Ausgestaltung häufig Unsicherheiten seitens der Fachkräfte. Vor diesem Hintergrund befasst sich dieser Kurs mit dem konkreten methodischen Vorgehen in Fällen, in denen das Kindeswohl gefährdet ist. Die Studierenden befassen sich wahlweise mit einer konkreten Methode, einem Verfahren oder einer Technik aus der Kinderschutzpraxis – auch dahinterstehende Konzepte können aufgegriffen, erörtert und kritisch diskutiert werden. Alternativ können auch unterschiedliche Methoden mit Blick auf ein bestimmtes Handlungsfeld herausgearbeitet und vorgestellt werden. Beispielsweise können Themen wie: Gefährdungsanalyse, kollegiale Fallberatung; Gesprächsführung mit betroffenen Kindern, Eltern; Arbeit mit Gefährdungseinschätzungsbögen; Genogrammarbeit; Einsatz einer Netzwerk-/Ressourcenkarte oder eines biographischen Zeitbalkens, Familienrat; Multifamilienarbeit, Fallwerkstätten oder interdisziplinäre Netzwerkarbeit aufgegriffen werden.
Fakten zum Modul: Niveau: Bachelor · Unterrichtssprache: Deutsch · 5 ECTS-Punkte · Modulprüfung: Seminararbeit
Zulassungsvoraussetzung: gute Deutschkenntnisse auf B2-Niveau.
Die Weiterbildung ist auf dem inhaltlichen Niveau eines Bachelor Studiengangs. Eine Weiterbildung auf Bachelor-Niveau vermittelt grundlegende Kenntnisse und Fähigkeiten in einem bestimmten Fachbereich.
Laptop mit Internetzugang.
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Förderung durch die Agentur für Arbeit möglich
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