- Start
- Bildungsträger
- IU Akademie IU Internationale Hochschule
- Diversität, Inklusion und Partizipation im Sozialwesen
Diversität, Inklusion und Partizipation im Sozialwesen
Anbieter: IU Akademie IU Internationale Hochschule
Lädt...
Anbieter: IU Akademie IU Internationale Hochschule
Bist Du bereit, eine entscheidende Rolle in der Gestaltung unserer Gesellschaft zu spielen? Mit Deiner Online-Weiterbildung Diversität, Inklusion und Partizipation im Sozialwesen bei der IU Akademie steht einer inklusiven, partizipativen und vielfältigen Gesellschaft - und Deiner erfolgreichen Karriere nichts mehr im Wege. Denn Du erlernst die Fähigkeiten, um diese Vision Wirklichkeit werden zu lassen. In Deiner Online-Weiterbildung Diversität, Inklusion und Partizipation im Sozialwesen der IU Akademie erlernst Du, wie Du Partizipation und Selbstbestimmung in unterschiedlichen sozialen und pädagogischen Kontexten fördern kannst. Dabei berücksichtigst Du Aspekte wie Geschlecht, Behinderung und sexuelle Orientierung in Deiner Arbeit. Deine Online-Weiterbildung beinhaltet eine intensive Auseinandersetzung mit den Themen Partizipation, Selbstbestimmung und Intersektionalität: Du lernst, wie Du Menschen, die von Benachteiligung, Diskriminierung und Exklusion betroffen sind, dabei unterstützt, ein möglichst selbstbestimmtes Leben zu führen. Du wirst die Bedeutung von Partizipation in allen gesellschaftlichen Lebensbereichen verstehen und Strategien entwickeln, um diese zu fördern. Darüber hinaus wirst Du die Intersektionalität von Differenzkategorien analysieren und verstehen, wie diese die Erfahrungen und Lebensrealitäten von Menschen beeinflussen. Mit Deinem neu erlernten Wissen aus Deiner Online-Weiterbildung Diversität, Inklusion und Partizipation im Sozialwesen bist Du in der Lage, Dein Wissen und Deine Fähigkeiten in verschiedenen sozialen sowie pädagogischen Kontexten anzuwenden und damit einen wichtigen Beitrag zur Förderung von Diversität, Inklusion und Partizipation zu leisten.
Armut, soziale Ungleichheit und Exklusion werden in diesem Kurs als Startprobleme für Soziale Arbeit behandelt. Ihre theoretische und empirische Durchdringung ist ein Ziel dieses Kurses. Dabei werden anlehnend an die soziale Ungleichheit auch Themen wie Sozialstrukturanalyse, Diversität und Interkulturalität vertieft.
Ein zweites Ziel ist die Untersuchung und Reflexion von Prozessen der sozialen Ungleichheit, insbesondere auch von speziellen Armutsbekämpfungs- und Inklusionsprojekten. Thematisiert werden ebenfalls soziale und politische Rahmenbedingungen und Ansatzpunkte für konkrete inklusive Projekte.
Kursinhalte
Fakten zum Modul: Niveau: Master · Unterrichtssprache: Deutsch · 5 ECTS-Punkte · Modulprüfung: Examen, 90 Minuten
Prozesse der Globalisierung und globale Märkte, kommunikative Verflechtungen und eine gesteigerte Mobilität, aber auch sozialpolitische Konflikte und militärische Auseinandersetzungen haben tiefgreifende Einflüsse auf die Lebensführung von Menschen weltweit. Diese weltweite Verflechtung führt dazu, dass soziale Phänomene und Probleme nicht innerhalb nationalstaatlicher Grenzen verbleiben. Sie entfalten sich quer zu diesen nationalen Räumen. Diese Herausforderungen als Gegenstand einer inter- und transnationalen Arbeit stehen im Mittelpunkt des Kurses. Ziel ist es, Studierende zur Analyse von grenzüberschreitender Verflechtung und für den Umgang mit globalen Herausforderungen zu befähigen. Schwerpunkte bilden der wechselseitige Bezug des Lokalen und Globalen als zentraler Ansatzpunkt einer transnational orientierten Sozialen Arbeit. Im Zentrum stehen die Folgen weltweiter Kommunikationsverflechtungen und politischer Interdependenzen sowie die alltägliche Lebenspraxis an unterschiedlichen Orten. Dabei werden Lebenswelten und -praktiken sowie gesellschaftliche Ordnungen und Dynamiken in den Blick genommen, die die Grenzen einzelner Nationalstaaten überschreiten. Mit dem Fokus auf sozialer Ungleichheit adressiert der Kurs die Ungleichverteilung von Wohlstand, die Folgen von Konflikten, Kriegen und Armut sowie Formen von Flucht, Migration und Mobilität. Darauf aufbauend werden die politischen Rahmenbedingungen und die Handlungsansätze international und transnational agierender Sozialer Arbeit dargestellt. Schwerpunkte bilden hier die Menschenrechtsarbeit, globale Bildungsarbeit und die Förderung zivilgesellschaftlichen Engagement auf internationaler Ebene.
Kursinhalte
Fakten zum Modul: Niveau: Master · Unterrichtssprache: Deutsch · 5 ECTS-Punkte · Modulprüfung: Hausarbeit
Der Kurs aktualisiert und vertieft die für die sozialwissenschaftliche und beraterische Praxis zentralen Handlungsformen Beratung, Gesprächsführung und Mediation. Er erforscht die strukturellen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und stellt neuere Beratungsmodelle und -theorien vor. Es werden die Beratung in ihren vielfältigen Formen, Gesprächsführung, Kommunikation und Konfliktmanagement sowie wird Mediation als Konflikthilfeverfahren erläutert und anhand von Fallbeispielen illustriert.
Kursinhalte
Fakten zum Modul: Niveau: Master · Unterrichtssprache: Deutsch · 5 ECTS-Punkte · Modulprüfung: Examen, 90 Minuten
In diesem Kurs werden die Begriffe Partizipation, Selbstbestimmung und Intersektionalität definiert und ihre Wechselwirkungen analysiert. Davon abgeleitet werden Schlussfolgerungen für die Praxis inklusionspädagogischer und sozialer Professionen.
Inklusionspädagogische und Soziale Arbeit zielen auf die Befähigung und Ermöglichung möglichst selbstbestimmten Lebens in Bezug auf diejenigen Menschen ab, die benachteiligt, diskriminiert und ausgegrenzt werden.
Zum einen steht dabei im Kern die Frage, wie Systeme und Strukturen so verändert werden können, dass Selbstbestimmung realisiert werden kann. Ein ganz zentrales Element stellt dabei die systeminhärente Etablierung von Partizipationsmöglichkeiten dar.
Zum anderen steht im Fokus, wie Menschen befähigt werden können, möglichst selbstbestimmt zu leben. Wesentlich ist dabei die intersektionale Betrachtung unter Berücksichtigung der Gleichzeitigkeit unterschiedlicher Differenzkategorien (wie z.B. Geschlecht und Behinderung) in einer Person.
Kursinhalte
Menschen, die von Benachteiligung, Diskriminierung und Exklusionsprozessen betroffen sind, stellen die Zielgruppe inklusionspädagogischer und sozialer Professionen dar. Professionelles Handeln zeichnet dabei aus, auf Selbstständigkeit und Selbstbestimmung abzuzielen.
Selbstständigkeit bedeutet in diesem Zusammenhang, so wenig Unterstützung wie möglich beim Vollzug des alltäglichen Lebens zu erhalten (und gleichzeitig so viel wie nötig). Selbstbestimmung meint hier, Entscheidungen über den individuellen Lebensstil selbst zu treffen – trotz temporärem oder dauerhaftem Unterstützungsbedarf. Dabei entstehen zum Beispiel Fragen wie diese:
Inwiefern können „geistig behinderte“ Erwachsene, die in einer Wohnstätte leben, selbst entscheiden, wann sie schlafen gehen? Welche Möglichkeiten haben homosexuelle Paare, sich in allen gesellschaftlichen Bereichen diskriminierungsfrei zu bewegen? Welche Rolle spielen Hautfarbe und Geschlecht bei der Besetzung von Leitungspositionen?
Um Selbstständigkeit und Selbstbestimmung ermöglichen zu können, müssen Möglichkeiten der Partizipation geschaffen werden – auch für diejenigen, die am Rande der Gesellschaft stehen und deren Stimme selten gehört wird. Partizipation kann sich dabei auf die Teilhabe an allen gesellschaftlichen Lebensbereichen – wie z.B. Bildung, Politik oder Gesundheitswesen – beziehen. Gemeint ist jedoch nicht nur die Teilnahme, sondern insbesondere auch die Mitgestaltung gesellschaftlicher Veränderungsprozesse in den unterschiedlichen Bereichen. Dabei entstehen zum Beispiel Fragen wie diese:
Wie können die Bedürfnisse von intersexuellen Menschen im Gesundheitswesen besser berücksichtigt werden? Wie können Menschen mit Behinderung auf der Grundlage ihrer Behinderungserfahrung an der Entwicklung eines barriereärmeren öffentlichen Nahverkehrs mitarbeiten? Wie kann der Einstieg von geflüchteten Familien in das nationale Bildungssystem besser gestaltet werden?
Die Förderung von Selbstständigkeit, Selbstbestimmung und Partizipation von benachteiligten Personen setzt überdies voraus, diese Personen ganzheitlich zu betrachten – insbesondere in Bezug auf die mögliche Vielfalt von Ausgrenzungs- und Diskriminierungsprozessen, die durch unterschiedliche Differenzkategorien hervorgerufen werden. So wäre es bspw. zu eng betrachtet, eine Rollstuhlfahrerin lediglich aus der Perspektive der Differenzkategorie „Behinderung“ zu betrachten, wenn sie gleichzeitig über Fluchterfahrung verfügt und intersexuell ist.
In diesem Kurs wird thematisiert, in welchem Wechselverhältnis Partizipation, Selbstbestimmung und Intersektionalität miteinander stehen. Davon ausgehend wird die Relevanz dieser Themen für das eigene praktische Handeln in inklusionspädagogischen und sozialen Kontexten herausgearbeitet
Fakten zum Modul: Niveau: Master · Unterrichtssprache: Deutsch · 5 ECTS-Punkte · Modulprüfung: Seminararbeit
Zulassungsvoraussetzung: gute Deutschkenntnisse auf B2-Niveau.
Die Weiterbildung ist auf dem inhaltlichen Niveau eines Master Studiengangs. Eine Weiterbildung auf Master-Niveau ist anspruchsvoller als auf Bachelor-Niveau. Vorhandenes Grundlagenwissen im gewählten Fachbereich ist deshalb von Vorteil.
Laptop mit Internetzugang.
© 2026 genaumeinkurs. Alle Rechte vorbehalten.
Made with ♥ in Munich
AZAV-zertifizierter Träger
Förderung durch die Agentur für Arbeit möglich
AZAV-zertifizierter Träger
Förderung durch die Agentur für Arbeit möglich