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Im Bereich der Bildungsberatung übernimmst Du in Zukunft eine wichtige Rolle: Du schaffst ideale Bedingungen für eine erfolgreiche und nachhaltige Entwicklung von Kindern. Nach Deiner Online-Weiterbildung Bildung in der Kindheit kannst Du diese Aufgabe mit Bravour meistern. Du lernst die Grundlagen der Kindheitspädagogik kennen und erhältst einen fundierten Einblick in den Umgang mit den Herausforderungen und Besonderheiten dieses vielschichtigen Beratungsbereichs. Deine Online-Weiterbildung Bildung in der Kindheit geht in die Tiefe. Denn bereits im Kurs "Einführung in die Pädagogik der Kindheit" werden die Grundlagen der Kindheitspädagogik und berühmte Ansätze von Expert:innen wie Rousseau sowie reformpädagogische Ansätze wie die Montessori- und Waldorfpädagogik diskutiert. Darüber hinaus erlernst Du Fähigkeiten zur Analyse verschiedener Bildungs-, Lern- und Erziehungsstrukturen in familieninternen Settings und Einrichtungen. Der Kurs "Pädagogische Konzeptentwicklung in der frühkindlichen Bildung" bringt Dir verschiedene Sichtweisen auf die Kindheit näher und bereitet Dich darauf vor, nach Deiner Weiterbildung selbst Konzepte zur frühen Bildung zu entwickeln und kritisch zu reflektieren. Anschließend befasst Du Dich mit der Interaktion mit Eltern sowie den möglichen Herausforderungen dieser Zusammenarbeit. In Deiner Weiterbildung wird großer Wert auf ein Verständnis für Vielfalt, Inklusion und Kinderrechte gelegt. Ergänzend erhältst Du ein tiefergehendes Verständnis für die Didaktik der Kindheitspädagogik. Du lernst, wie Du kindliche Bildungsprozesse beobachten, dokumentieren und positiv durch Deine Beratungstätigkeiten beeinflussen kannst. Sodass Du mit Deinem neu erlernten Wissen und Kompetenzen den Lern- und Entwicklungsprozess von Kindern bestmöglich unterstützt.
Die Studierenden lernen in diesem Kurs anhand praktischer Anwendungsbeispiele und Handlungstheorien Arten, Einsatz, Zielgruppenspezifika verschiedener Methoden und Instrumente der Kindheitspädagogik überblicksartig kennen. Dabei wird auch auf einführendem Niveau auf Methodenkritik und Schwierigkeiten bei Adaption dieser Instrumente und Methoden im gegenwärtigen Einrichtungssetting und der Familienkonstruktion ansatzweise eingegangen.
Kursinhalte
Fakten zum Modul: Niveau: Bachelor · Unterrichtssprache: Deutsch · 5 ECTS-Punkte · Modulprüfung: Klausur, 90 Minuten
Kindheit kann aus sehr unterschiedlichen Perspektiven betrachtet und analysiert werden. Dabei werden vor allem phänomenologische, entwicklungspsychologische oder sozialwissenschaftliche Perspektiven wichtig. Eine umfassende Betrachtungsweise von Kindheit berücksichtigt sowohl die psychologischen Besonderheiten, die individuellen Lebenslagen sowie die jeweilige Lebenswelt und die sozialen und kulturellen Rahmenbedingungen, in denen Kindheit stattfindet. Vor diesem Hintergrund kann Kindheit als eine abgrenzbare Lebensphase verstanden werden, die sich durch bestimmte biologische bzw. physiologische und psychologische Merkmale und Entwicklungsverläufe, Lernprozesse, spezifische soziale Erfahrungen mit der jeweiligen Umwelt sowie spezifische gesellschaftliche und kulturelle Erwartungen und Vorstellungen von dieser auszeichnet.
In den ersten Lebensjahren werden wesentliche Grundlagen für eine erfolgreiche Entwicklung gelegt, insbesondere wenn ein früher Zugang zu qualitativ hochwertiger Bildung, Erziehung und Betreuung ermöglicht wird. Entsprechend haben sich inzwischen, neben Familien, auch Kindertageseinrichtungen als einflussreiche Bildungsorte etabliert. Nach dem Kinder- und Jugendhilfegesetz (KJHG, SGB VIII) haben Kinder, die das erste Lebensjahr vollendet haben, sogar einen Rechtsanspruch auf Förderung in einer Kindertageseinrichtung oder durch Tagespflege bis zur Vollendung des dritten Lebensjahres.
Zu den Aufgaben von Kindertageseinrichtungen gehört es dabei, die Entwicklung des Kindes zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit zu fördern, die Erziehung und Bildung in der Familie zu unterstützen und zu ergänzen sowie den Eltern zu helfen, Erwerbstätigkeit und Kindererziehung besser miteinander vereinbaren zu können (§ 22 Abs. 2 SGB VIII). Deutlich wird dabei auch der familienergänzende und -unterstützende Auftrag der Kindertagesbetreuung, der nur in Zusammenarbeit mit den Eltern sowie ggf. anderen kinder- und familienbezogenen Institutionen erfüllt werden kann.
Die pädagogische Arbeit mit den Kindern gestaltet sich je nach Träger, konzeptioneller Grundlage, inhaltlicher Schwerpunktsetzung der Einrichtung oder aber des zu fördernden Bildungsbereichs (z.B. Sprache, Medienbildung, Gendergerechte Bildung u.v.m.) durchaus unterschiedlich. Herausforderungen in der Arbeit mit Kindern ergeben sich zudem aufgrund gesellschaftlicher Entwicklungen wie Migrations- und Fluchtbewegungen, der Globalisierung, aufgrund der zunehmenden Digitalisierung, der Individualisierung und Pluralisierung der Lebensformen. Dabei gibt es auch umfassende pädagogische Konzepte, die diesen Herausforderungen ganzheitlich begegnen, wie bspw. die Pädagogik der Vielfalt.
Kursinhalte
Die Studierenden setzen sich in diesem Kurs kritisch mit den Zielen und Herausforderungen der Bildung in der frühen Kindheit auseinander. Dabei berücksichtigen sie in besonderem Maße die Entwicklungs- und Lernpotenziale in der frühen Kindheit sowie die Lebenswelten von Kindern im 21. Jahrhundert. Das bedeutet, dass beispielsweise Themen wie die Digitalisierung, Globalisierung sowie die Pluralisierung von Lebensstilen eine herausragende Rolle spielen. Ausgehend von diesen Überlegungen und unter Einbezug von Theorien und Handlungskonzepten der frühen Bildung entwickeln die Studierenden pädagogische Konzepte, die Kinder dabei unterstützen sollen, sich zu eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten zu entwickeln. Dabei nehmen sie auch die Gestaltung verschiedener Interaktionsbereiche (z. B. zwischen Fachkraft und Kind oder Fachkraft und Erziehungsberechtigten) in den Blick. Diese Konzepte sollen derartig gestaltet sein, dass sie in realen Bildungskontexten umgesetzt werden könnten. Deshalb beinhalten sie auf jeden Fall eine konkrete Zielgruppenanalyse, die Erläuterung der Anschlussfähigkeit eines Konzeptes an die Lebenswirklichkeit der Zielgruppe, die Nennung von Zielsetzungen bei der Umsetzung des Konzeptes sowie methodische Überlegungen.
Fakten zum Modul: Niveau: Bachelor · Unterrichtssprache: Deutsch · 5 ECTS-Punkte · Modulprüfung: Fachpräsentation
Kindheitspädagogische Fachkräfte haben zwei methodische Herausforderungskomplexe zu bewältigen. Einerseits müssen sie Bildungssituationen für Kinder gestalten und andererseits müssen sie unterstützende Rahmenbedingungen schaffen. Zum Beispiel müssen Eltern in Form von Bildungs- und Erziehungspartnerschaften eingebunden werden und die Vielfalt der Kinder muss inklusiv Berücksichtigung finden. Diese vielfältigen Herausforderungen sowie die jeweiligen Gestaltungsmöglichkeiten lernen die Studierenden in diesem Kurs kennen.
Kursinhalte
Fakten zum Modul: Niveau: Bachelor · Unterrichtssprache: Deutsch · 5 ECTS-Punkte · Modulprüfung: Examen, 90 Minuten
Kernaufgaben kindheitspädagogischer Fachkräfte umfassen die Ermöglichung von Bildung, Betreuung und Erziehung von Kindern. Die unterschiedlichen Möglichkeiten, Bildungsprozesse zu realisieren, bedürfen didaktischer und methodischer Handlungskompetenzen und werden reflektiert. Der Kurs ist darauf ausgerichtet, pädagogische Fachkräfte mit den notwendigen theoretischen Grundlagen, praktischen Methoden und Werkzeugen auszustatten, um Bildungsprozesse im Alltag zu integrieren, Projekte erfolgreich zu planen und durchzuführen sowie Übergänge und Netzwerkarbeit zu gestalten. Der Kurs fördert ein tiefes Verständnis für die Bedeutung des Spiels, der Raumgestaltung, des Einsatzes von Materialien und des sensiblen Umgangs mit herausfordernden Situationen. Ein integraler Fokus auf die Förderung der methodischen Handlungskompetenzen ermöglicht den Studierenden, berufsbezogene Methoden kontinuierlich einzuüben, zu reflektieren und ihr professionelles Handeln weiterzuentwickeln.
Kursinhalte
Fakten zum Modul: Niveau: Bachelor · Unterrichtssprache: Deutsch · 5 ECTS-Punkte · Modulprüfung: Portfolio
Zulassungsvoraussetzung: gute Deutschkenntnisse auf B2-Niveau.
Die Weiterbildung ist auf dem inhaltlichen Niveau eines Bachelor Studiengangs. Eine Weiterbildung auf Bachelor-Niveau vermittelt grundlegende Kenntnisse und Fähigkeiten in einem bestimmten Fachbereich.
Laptop mit Internetzugang.
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Förderung durch die Agentur für Arbeit möglich
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