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- Betreuung im Kinder- und Jugendschutz Masterclass
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In einer Welt, in der Kinder und Jugendliche eine verstärkte Aufmerksamkeit benötigen, ist Dein Einsatz entscheidend. Du hast verstanden, dass der Kinder- und Jugendschutz ein grundlegender Bestandteil einer gesunden Gesellschaft ist, und viele Organisationen und Institutionen teilen diese Vision. Um diese verantwortungsvollen Aufgaben meistern zu können, brauchen sie zukünftig Dich. Nach Deiner Online-Weiterbildung Betreuung im Kinder- und Jugendschutz Masterclass nutzt Du Dein geschärftes Bewusstsein und Engagement, um ein sicheres Umfeld für Kinder und Jugendliche zu gewährleisten. Dabei nutzt Du Deine Kenntnisse im Kinder- und Jugendschutz für eine sichere und gesunde Entwicklung von Heranwachsenden.
In Deiner Online-Weiterbildung Betreuung im Kinder- und Jugendschutz Masterclass lernst Du, wie Du Individuen, Gruppen und Organisationen im Arbeitsumfeld entwickeln und ihre Ziele sowie Verhaltensweisen reflektieren als auch optimieren kannst. Dabei erhältst Du tiefgreifende Einblicke in die theoretischen sowie praktischen Aspekte der Beratungsansätze und deren Anwendung in verschiedenen Kontexten. Im weiteren Verlauf Deiner Weiterbildung beschäftigst Du Dich mit den Grundlagen der Entwicklungspsychologie und Sozialisation. Du lernst, wie Du die Lebenssituationen von Kindern und Jugendlichen gut einschätzen und passende Maßnahmen für die Herausforderungen im jeweiligen Alter gestalten und anwenden kannst. Darüber hinaus erhältst Du Einblicke in die Methoden des Kinderschutzes und die neurobiologischen Grundlagen der Heilpädagogik und der Traumapädagogik. Du lernst, wie Du professionell im Kinderschutz handeln und die sozialpädagogischen Einschätzungs-, Beratungs-, Hilfe- und Unterstützungsprozesse gestalten kannst. Deine Weiterbildung bereitet Dich optimal auf Deine zukünftige Rolle als Expert:in im Bereich Kinder- und Jugendschutz vor. Mit Deinem erworbenen Wissen bist Du in der Lage, Kindern und Jugendlichen in schwierigen Lebenssituationen professionell zur Seite zu stehen und sie in ihrer Entwicklung zu unterstützen.
Hinweis: Es handelt sich bei dieser Weiterbildung nicht um die Betreuungskraft im Pflegebereich nach §§ 43b, 53b SGB XI.
Der Kurs bietet eine Einführung in entwicklungs- und sozialisationstheoretische Grundlagen. Er ist interdisziplinär angelegt und vereint biologische, psychologische, pädagogische und soziologische Perspektiven auf das Aufwachsen und Älterwerden von Menschen. Die Studierenden lernen zentrale Theorien und Modelle kennen, um die altersspezifische Lebenssituation der Adressat/innen Sozialer Arbeit besser einschätzen zu können. Sie setzen sich in diesem Zusammenhang auch mit der Frage auseinander, warum Menschen so wurden, wie sie sind (Anlage-Umwelt-Problematik). Der interdisziplinäre Zuschnitt des Kurses erlaubt es in besonderer Weise, jenseits von einseitigen Antworten den Beitrag verschiedener Disziplinen (einschließlich deren internen Debatten) zu dieser Frage zu erarbeiten. Ziel des Kurses ist es, Handlungsspielräume für Erziehung und Hilfe altersgemäß einschätzen und angemessene Handlungskonzepte auswählen zu können.
Kursinhalte
Fakten zum Modul: Niveau: Bachelor · Unterrichtssprache: Deutsch · 5 ECTS-Punkte · Modulprüfung: Fachpräsentation
Die Heilpädagogik in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen erfordert neben einer hohen empathischen Befähigung von Heilpädagog:innen ein solides und weitreichendes Fachwissen. Dazu gehören heute entwicklungspsychologische Grundlagen, welche die kognitiven und sozio-emotionale Entwicklung miteinschließen. Darüber hinaus zählen die neuesten Erkenntnisse zur Beeinflussung der Stresssysteme durch Vernachlässigung und Missbrauch, ebenso wie die Ausformung des Oxytozin-Systems, zu einem neurobiologischen Grundwissen der Heilpädagogik, damit die Hintergründe der verschiedenen Entwicklungsbedarfe und möglichen psychischen Erkrankungen sowie Behinderungen eingeordnet werden können. Die Eltern-Kind-Bindung ist ein zentraler Faktor, welcher die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen maßgeblich beeinflusst. Wie sichere Bindungen heilpädagogisch unterstützt werden können, ist z. B. in der Frühförderung ebenso relevant wie in der Arbeit in der stationären Kinder- und Jugendhilfe oder im Rahmen der schulischen Inklusion. Entwicklungspsychologische Modelle, welche die soziale, emotionale und kognitive Entwicklung des Kindes abbilden, ermöglichen Heilpädagog:innen ein Verständnis für Entwicklungsverläufe außerhalb der Norm. Da Auffälligkeiten schon früh als frühkindliche Regulationsstörungen zu erkennen sind, bietet sich bereits hier ein Ansatzpunkt für heilpädagogische Interventionen. Heilpädagog:innen lernen in diesem Vertiefungsmodul, das Basiswissen als Grundelement einer professionellen Weiterentwicklung einzusetzen und im Kontext einer fundierten Handlungsausrichtung einzubetten. Als wichtiger Erfolgsfaktor für die Förderung von Kindern und Jugendlichen mit dem Blick auf eine heilpädagogische Perspektive, müssen Heilpädagog:innen eine ganzheitliche Betrachtungsweise im Sinne eines positiven Menschenbildes auf die Angehörigen der betroffenen Kinder und Jugendlichen übertragen, um diese zu befähigen den Entwicklungsprozess bestmöglich zu unterstützen.
Kursinhalte
Fakten zum Modul: Niveau: Bachelor · Unterrichtssprache: Deutsch · 5 ECTS-Punkte · Modulprüfung: Examen, 90 Minuten
Für Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe und Berufsgeheimnisträger (gemäß §4 KKG) gelten gesetzlich geregelte Verfahrensschritte, im Falle der Wahrnehmung gewichtiger Anhaltspunkte einer Kindeswohlgefährdung. Um dem Verfahren zum Schutzauftrag bei einer Kindeswohlgefährdung gerecht werden zu können und auch darüber hinaus, professionell im Kinderschutz arbeiten zu können, bedarf es aufbauend auf einem allgemeinen Grundlagenwissen zum Thema Kinderschutz auch methodischer Fachkenntnisse, die in einem konzeptionell-theoretischen Überbau verortet sind. In diesem Kurs steht dieses praktische Handlungswissen im Fokus. Es wird der Frage nachgegangen wie gearbeitet werden kann, um eine Kindeswohlgefährdung zu erkennen, zu beurteilen und professionell zu handeln. Wie verhalte ich mich, wenn mir ein Kind berichtet, es werde von seinem Vater geschlagen? Wie führe ich schwierige Elterngespräche? Welche Handlungsschritte sollen eingehalten werden, wenn ich einen Verdacht auf eine Kindeswohlgefährdung wahrnehme? Wie können regionale Kooperationsnetzwerke geschaffen werden? Wie kann ich den Sozialraum aktivieren, um Kindeswohlgefährdungen vorzubeugen oder abzumildern? Welche lebensweltorientierten Hilfen können angeboten werden? Ein integraler Fokus auf die Förderung der methodischen Handlungskompetenzen ermöglicht den Studierenden, berufsbezogene Methoden kontinuierlich einzuüben, zu reflektieren und ihr professionelles Handeln weiterzuentwickeln.
Kursinhalte
Bereits seit der Einführung des § 8a (SGB VIII) im Jahr 2005 wurden verschiedene gesetzliche Rahmenbedingungen für einen verbesserten Kinderschutz in Deutschland geschaffen. Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe haben einen konkretisierten Schutzauftrag, der auf einem gesetzlich vorgegebenen Verfahren basiert, das bei der Wahrnehmung gewichtiger Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung einzuhalten ist. Darüber hinaus wurde der Schutzauftrag mit Inkrafttreten des Bundeskinderschutzgesetzes (2012) für bestimmte weitere Berufsgruppen (Berufsgeheimnisträger) wie zum Beispiel ÄrztInnen oder LehrerInnen konkretisiert. In der Praxis zeigen sich bezüglich des vorgeschriebenen Verfahrens und der konkreten methodischen Ausgestaltung häufig Unsicherheiten seitens der Fachkräfte. Vor diesem Hintergrund befasst sich dieser Kurs mit dem konkreten methodischen Vorgehen in Fällen, in denen das Kindeswohl gefährdet ist. Die Studierenden befassen sich wahlweise mit einer konkreten Methode, einem Verfahren oder einer Technik aus der Kinderschutzpraxis – auch dahinterstehende Konzepte können aufgegriffen, erörtert und kritisch diskutiert werden. Alternativ können auch unterschiedliche Methoden mit Blick auf ein bestimmtes Handlungsfeld herausgearbeitet und vorgestellt werden. Beispielsweise können Themen wie: Gefährdungsanalyse, kollegiale Fallberatung; Gesprächsführung mit betroffenen Kindern, Eltern; Arbeit mit Gefährdungseinschätzungsbögen; Genogrammarbeit; Einsatz einer Netzwerk-/Ressourcenkarte oder eines biographischen Zeitbalkens, Familienrat; Multifamilienarbeit, Fallwerkstätten oder interdisziplinäre Netzwerkarbeit aufgegriffen werden.
Fakten zum Modul: Niveau: Bachelor · Unterrichtssprache: Deutsch · 5 ECTS-Punkte · Modulprüfung: Seminararbeit
In diesem Kurs wird vermittelt, wer in welcher Art und mit welchem Ziel im Rahmen der drei Ansätze Supervision, Intervision und Coaching beraten und begleitet wird und welche Personen/Berufsgruppen dieses nach welcher Ausbildung leisten können. Konkret lernen die Studierenden, wie Individuen, Gruppen und Organisationen sich im Arbeitsumfeld entwickeln können und lernen, ihre Ziele, ihr Verhalten zu reflektieren und im (meist selbst gesetzten Sinne) zu optimieren. In der Supervision und im Coaching werden die Ziele und Inhalte mit der/dem Supervisorin/r bzw. Coach (schriftlich) vereinbart. In der Intervision ist es eine gegenseitige Vereinbarung der Teilnehmenden untereinander. Nach dem Kurs erlangen die Studierenden Wissen über die Art des grundsätzlichen Settings, typische Inhalte und angewandte Methoden und Instrumente in Supervision, Intervision und Coaching. Zudem werden die Besonderheiten der Beratungsansätze sowie die ihr Wandel im Zuge wichtiger Megatrends behandelt.
Kursinhalte
Fakten zum Modul: Niveau: Bachelor · Unterrichtssprache: Deutsch · 5 ECTS-Punkte · Modulprüfung: Examen, 90 Minuten
Zulassungsvoraussetzung: gute Deutschkenntnisse auf B2-Niveau.
Die Weiterbildung ist auf dem inhaltlichen Niveau eines Bachelor Studiengangs. Eine Weiterbildung auf Bachelor-Niveau vermittelt grundlegende Kenntnisse und Fähigkeiten in einem bestimmten Fachbereich.
Laptop mit Internetzugang.
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Förderung durch die Agentur für Arbeit möglich
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