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Außerschulische Bildung für Kinder und Jugendliche
Anbieter: IU Akademie IU Internationale Hochschule
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Anbieter: IU Akademie IU Internationale Hochschule
Außerschulische Bildungsangebote tragen zur ganzheitlichen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen bei. Hier konkrete Bildungsangebote zu gestalten, die nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch soziale Kompetenzen stärken und nachhaltiges Denken fördern, ist eine wichtige Zukunftsaufgabe. Mit Deiner Weiterbildung Außerschulische Bildung für Kinder und Jugendliche bist Du bereit dafür.
Deine Weiterbildung ermöglicht Dir, Dich mit alternativen Lehr- und Lernmethoden zu befassen. Du kannst innovative Ansätze entwickeln, die auf die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen außerhalb der schulischen Umgebung zugeschnitten sind. Von der Organisation von Workshops, Exkursionen oder Projekten zur Förderung sozialer Kompetenzen ist alles dabei. Ebenfalls dazu gehört die Bildung für eine nachhaltige Entwicklung (BNE). Ein Ansatz, der auf forschendes, transformatives, interaktives sowie aktionsorientiertes Lernen setzt. Dabei geht es auch um die Vermittlung von Wissen über ökologische Zusammenhänge, soziale Gerechtigkeit und globale Herausforderungen. Hinzu kommt die Auseinandersetzung mit Konzepten und Methoden in den "Hilfen zur Erziehung". Das erweitert Dein Verständnis für die Unterstützung von Kindern und Jugendlichen in schwierigen Lebenssituationen, um positive Entwicklungsprozesse auszulösen. Das Seminar zu politischer Bildung schließt Deine Weiterbildung perfekt ab.
Die offene Kinder- und Jugendarbeit ist ein sehr vielfältiges Arbeitsfeld für KindheitspädagogInnen und Sozialarbeitende. Das Modul gibt einen umfassenden Einblick in dieses Arbeitsfeld, indem u.a. die Rahmenbedingungen, die Zielgruppen und die Arbeitsweisen des Arbeitsfeldes vermittelt werden. Es ermöglicht den Studierenden sich in der Vielfalt der offenen Kinder- und Jugendarbeit zu orientieren und die Arbeitszusammenhänge sowie die Arbeitsweisen zu verstehen und einzuordnen.
Kursinhalte
Fakten zum Modul: Niveau: Bachelor · Unterrichtssprache: Deutsch · 5 ECTS-Punkte · Modulprüfung: Fachpräsentation
Die Arbeit mit Gruppen ist eine der drei zentralen "klassischen" Methoden der Sozialen Arbeit und hat daher einen bedeutenden Stellenwert in der Professionsentwicklung sowie den handlungspraktischen Bezügen. Das Ziel dieses Kurses liegt in der Vermittlung der grundlegenden Konzepte und Verfahrensweisen sowie der systematisierten Erläuterung von handlungspraktischen Bezügen sowie deren grundlegender Reflexion und wissenschaftlicher Diskussion. In diesem Kurs werden demzufolge zunächst einleitend die geschichtliche Entwicklung sowie begriffliche Klärungen der Gruppenarbeit, der Sozialen Gruppenarbeit und Gruppenpädagogik definiert, um anschließend Formen der Gruppenarbeit und die Gruppe als soziales System systematisiert zu erläutern. Zudem werden Dynamiken, Prozesse, Strukturen und Entwicklungen in sowie die Gestaltung und Leitung von Gruppen grundlegend ausgeführt und handlungsbezogen diskutiert. Dem folgend werden Risiken und Herausforderungen sowie bspw. Konflikte und deren Bewältigungsoptionen in Gruppenprozessen strukturiert dargelegt, um entlang dieser abschließend zentrale Aspekte der Bildung, des Lernens und der Entwicklung in Gruppen zu erläutern, zu reflektieren und zu diskutieren.
Kursinhalte
Fakten zum Modul: Niveau: Bachelor · Unterrichtssprache: Deutsch · 5 ECTS-Punkte · Modulprüfung: Hausarbeit
Die Hauptziele des Kurses bestehen einerseits darin, Studierenden einen Einblick in die wichtigsten (Praxis-)Ansätze der kulturorientierten Medienarbeit mit Kindern und Jugendlichen zu geben und ihnen andererseits zu ermöglichen, die entsprechende Tätigkeit theoretisch einzuordnen sowie kritisch zu reflektieren. In den ersten zwei Lektionen erhalten die Studierenden einen Überblick zu den Grundbegriffen dieses Feldes (Kindheit und Jugend im Kontext von Medien) sowie zu den disziplinären Zusammenhängen und zentralen Arbeitsfeldern dieses Bereiches. In den weiteren Lektionen werden die wichtigsten thematischen Schwerpunkte der kulturorientierten Medienarbeit mit Kindern und Jugendlichen einzeln behandelt – Gegenöffentlichkeit, Medienästhetik, und Partizipationskultur. Im Zuge dessen findet zu Beginn des jeweiligen Lernzyklus die Darstellung der Hintergründe und Kontexte des bearbeiteten Themas statt. Dem folgen Besprechungen einzelner Facetten mit einem Fokus auf Praxisaspekte. Abschließend werden derartige Zugänge in die allgemeinen aktuellen kultur- und medienpädagogischen Diskurse eingeordnet und (z. B. mit Blick auf ethische und gesellschaftspolitische Perspektiven) kritisch beleuchtet.
Kursinhalte
Fakten zum Modul: Niveau: Bachelor · Unterrichtssprache: Deutsch · 5 ECTS-Punkte · Modulprüfung: Klausur, 90 Minuten
Entwicklungsprozesse im Jugendalter sind geprägt von der Suche nach der eigenen Identität, von der individuellen Auseinandersetzungen mit engsten Bezugspersonen und gesellschaftlichen Verhältnissen sowie von tiefgreifenden körperlichen Veränderungen. Dies führt zu einem hohen Maß an Komplexität und an Emotionalität – zwischen Kindsein und Erwachsensein und tief empfundenen Bedürfnissen nach Zugehörigkeit und Autonomie. Wie kann Lernen in einer solchen Entwicklungsphase gelingen und wie kann es pädagogische begleitet werden? Diese Frage stellt sich auch deshalb, da weltweit Studien zeigen, dass mit dem zehnten Lebensjahr bei vielen Schülerinnen und Schülern eine Entfremdung zur Schule und ein Einbruch der intrinsischen Lernmotivation stattfinden (Sliwka, 2018, S. 7). Wissenschaftlich wird dies auch damit begründet, dass Grundschulen und weiterführende Schulen unterschiedlich funktionieren. Im Primarbereich stehen das Zutrauen in die eigene Person sowie die Möglichkeit, Interessen und Neugierde nachzugehen, im Vordergrund. Der Sekundarbereich hingegen zielt häufig auf vorgegebene Leistungserwartungen sowie den sozialen Vergleich mit Mitschülerinnen und Mitschülern ab – Misserfolgserfahrungen und Leistungseinbrüche gehen oftmals damit einher.
In diesem Kurs findet eine Einführung in die Pädagogik im Jugendalter statt; dabei werden die individuellen Veränderungsprozesse ebenso berücksichtigt, wie die Einflüsse von Institutionen und von gesamtgesellschaftlichen Veränderungen. Aktuelle Studien zur Jugend geben themenbezogene Einblicke in den Zustand einer wichtigen gesellschaftlichen Gruppe und dienen als Auskunft über allgemeingesellschaftliche Entwicklungsdynamiken (BMFSFJ, 2024, S. 83-290). Der pädagogische Fokus liegt dabei weniger auf der Schule, sondern vor allem auf pädagogischen Ansätzen in außerschulischen Handlungsfeldern. Die intensiven und grundlegenden Veränderungen der Jugendphase werden als Chance betrachtet, um Jugendliche in ihren Entwicklungsprozessen konstruktiv pädagogisch zu begleiten. Dabei gilt es beispielsweise, die verschiedenen Entwicklungsbedürfnisse von Jugendlichen sinnvoll zu berücksichtigen: Kompetenzerleben, Gelegenheit zur Selbstdefinition, kreative Ausdrucksmöglichkeiten, sportliche Aktivität und Bewegung, positive Sozialbeziehungen, Entwicklung angemessene Strukturen und Grenzen sowie Gelegenheiten zur aktiven Teilhabe und Mitgestaltung (Sliwka, 2018, S. 10). Anknüpfend an diese Bedürfnisse kann es der Pädagogik im Jugendalter gelingen, Jugendliche für eine selbstbewusste und reflektierte Auseinandersetzung mit sich und ihrer Umwelt zu gewinnen.
Kursinhalte
Fakten zum Modul: Niveau: Bachelor · Unterrichtssprache: Deutsch · 5 ECTS-Punkte · Modulprüfung: Portfolio
Zulassungsvoraussetzung: gute Deutschkenntnisse auf B2-Niveau.
Die Weiterbildung ist auf dem inhaltlichen Niveau eines Bachelor Studiengangs. Eine Weiterbildung auf Bachelor-Niveau vermittelt grundlegende Kenntnisse und Fähigkeiten in einem bestimmten Fachbereich.
Laptop mit Internetzugang.
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Förderung durch die Agentur für Arbeit möglich
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